Strandgut

Hinterlasse einen Kommentar


Hinter der Scheibe liegt das Meer, der Traum aus Wogen und Gischt. Sehnsuchtsort mit Aussicht. Die Gedanken kreisen um den Herbst. Am Horizont ziehen Frachter ihres Weges und am Nebentisch hocken einige Krähen. Unvollendet ist der Tag. Alles erscheint brüchig und zugleich begrenzt.  Depressionen am Meer? Dieser paradiesische Ort möchte glückliche Menschen mit gesunder Bräune.

Die Weite fordert auf zu einem Strandspaziergang. Aber zunächst einen Kaffee trinken. Immer wieder einen Kaffee trinken. Aufputschmittel gegen Müdigkeit. Wie kann man nur so müde sein?  Der Blick nach oben, der Blick zur Seite, der Blick ins Innere. Das Tagebuch bleibt im Rucksack. Am Meer schreibt man nun Krimis. Was für ein niedliches Wort für Mord und Totschlag. Nervenkitzel- noch so eine Niedlichkeit. Die Makrele liegt auf dem Holzbrett und schwupp ist der Kopf ab. Es war nicht der Gärtner, es war der Koch. Endlich mal eine einfache Lösung.

herbsttasse

„Das Leben ist nicht kompliziert“, sagt sie. „Es sind die Menschen, die es verkomplizieren.“

„Stimmt. Vor allem die Denker.“

„Hast du heute schon gedacht?“

„Ja, an Makrelen …“

beach_haus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Schreiben warum?

2 Kommentare


Das Tagebuch liegt auf dem Tisch. Denken an verschiedene Autoren…und Richtungen.

Herrmann_Hesse_Poster

Thomas Bernhard meinte sinngemäss, schreiben, weil sonst das Leben für ihn nur schwerlich zu ertragen sei. Der Umgang mit Hindernissen, Hürden und Blockaden…dem Inneren einen Ausdruck verleihen. In diesem Zusammenhang fällt Georg Stefan Troller ein:

„Das Innere wächst sich nach außen.“

Troller, der Exilant, kommt in seinen Büchern und Filmen, immer wieder auf die Brüchigkeiten des Lebens zu sprechen. Hier kann sprachlicher, in diesem Sinne schriftlicher Ausdruck, eine Hilfe und Ortsbestimmung sein. Der Schreiber drückt sich aus, so wie der Fischer den Anker wirft…ohne zu wissen, wo er landet. Die Weite kann Reiz und Schrecken zugleich sein. Dem Niemandsland steht die Verortung gegenüber. Wie lange kann man sich den Schwachsinn einer Konsum-Diktatur noch antun? Das ist nur eine Frage des Weges. Und schon ist man bei Albert Camus und der „Hochzeit des Lichts“. Jeder Schreiber wünscht sich lichte Momente…

Nach-Hause-Kommen

Hinterlasse einen Kommentar


„Feel like home“, diese Worte sind schon alt…ob sie wohl aus England stammen? Angesiedelt sind sie im Grunde überall, denn sie sprechen von einem tiefen menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit und Wärme. Worum es auch bei ihnen geht, das sind die Wurzeln des Menschen. Man kann nur mit ihnen, aber nicht gegen sie leben. Ohne Identifikation gibt es keine sinnvolle Existenz und ohne Sinn, kein Grund, es sei denn, der Mensch würde sinnlos handeln oder durch Sinnlosigkeiten angetrieben werden. Diese können aber niemals das Bedürfnis des Nach-Hause-Kommens füllen; im Gegenteil.

herzmeer

Einklang und Stimmigkeit, danach sehnt sich der Mensch, denn Einklang trägt…und erzeugt Wohlgefühl. Über die „Wurzeln“ gelangen die Nährstoffe in jedes Lebewesen. Ist der Boden aber kontaminiert oder versiegelt, kann kein Wachstum gelingen, dann gibt es auch kein „Nach-Hause-Kommen“. Wachstum ist unumgänglich mit Identifikation verbunden.

„Bin am Meer“ 2

2 Kommentare


Die Stimme der Indianerin …

Oriah Mountain Dreamer

dage_coastwalk

 

Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist

und ob du zu träumen wagst,

der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,

um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen

und für das Abenteuer des Lebendigseins…“

Um das Lebendigsein geht es im Buch: „Bin am Meer“.Was sind die Kraftquellen des Menschen? Wodurch werden sie gefördert, wodurch behindert? Der Meeresguide Leif kommt nicht nur auf das alte Wissen der Indianer zurück, sondern auch auf das Wesen der Kinder, die von Natur aus spontan und unmittelbar sind. Sie sind nicht nur nahe an ihren Gefühlen, sondern dem Herzen nahe, so Leif. Neugierig wollen sie die Welt entdecken…durch zweckfreies Spiel. Die Zweckfreiheit ist dem Erwachsenen fremd. Die gesamte Existenz erscheint zweckbestimmt, was sich nicht nur in Sachzwängen äußert…sondern auch in der Interaktion.

„Bin am Meer“ von Udo Schroeter

Hinterlasse einen Kommentar


Kann eine Woche am Meer einen Wandel im Menschen bewirken?

dage_gegenlicht

 

Skeptisch, angesichts einem Überangebot von „Heilungsbücher“, stand die Frage im Raum: Und was kommt nun wieder?

„Bin am Meer“, ist „eine Erzählung für Männer“, so steht es vorne auf dem Titel. Auch, wenn es um die Begegnung zweier Männer am Meer geht, die auf der Jagd nach Meeresforellen sind, so geht es generell um altes Menschheitswissen, einem Wissen, welches Frau und Mann dienlich ist, wäre es nicht überlagert, verdrängt und verschüttet. Die Entfremdung von der Natur, ist eine der grundlegenden Thematiken dieser Erzählung. Der „moderne“ Mensch ist linear ausgerichtet, die Natur hingegen in wiederkehrenden Kreisläufen. Was der Mensch auf seiner Strecke von A nach B zurückgelegt hat, sieht er als erledigt an. Und bei B ist Schluss. Das widerspricht dem Wesen der Natur, der „Schöpfungsgeschichte“…wo es keine Endgültigkeit gibt. Bis der Protagonist der Erzählung an diesem Punkt der Erkenntnis angekommen ist, zahlt er einiges an „Lehrgeld“.

Ohne Geduld fängt man keinen Fisch

Man muss den Fisch verstehen und vor allem achten, das gilt auch für das Wesen des Meeres. Bewahrung der Schöpfung versus Ausbeutung der Natur, das erfährt der Erzähler durch seinen Guide Leif, einem alten Mann, der schon lange am Meer lebt und Menschen nicht nur das Angeln beibringt. Leif vermittelt altes Menschheitswissen durch konkrete Erfahrung. Das geschieht nicht ohne Widerstand und Zweifel bei seinem „Schüler“, der als ein modernes Arbeitstier eine Woche Angeln am Meer gebucht hat…

„Bin am Meer “ Udo Schroeter( adeo Verlag )

I have a dream

Hinterlasse einen Kommentar


„Follow that dream“, sang einst Elvis; ein schwungvoller Song. So könnte ein Traum sein. Der Traum kam über Nacht, plötzlich war er da. Unverfälscht und jung. Dann wird man wach und denkt: „Ja! Das ist es!“

franz_assisi

Träume kommen aus dem Innersten. Hier spricht die Seele ohne Zensor. Das Herz ruft und zeigt einen Weg auf. Follow that dream …

 

Culture Bike

Hinterlasse einen Kommentar


It’s not a bicycle race,

it’s time to relax.

Fahrradrikscha_UBS_smile

Jede Reise – jedes Projekt, beginnt mit den ersten Schritten.

Mit der Elektro-Rikscha Stadt & Land entdecken,da kann man nicht verlieren, sondern nur gewinnen.

Steigen Sie ein und fühlen Sie sich wohl. Entspannt Kultur & Literatur genießen,ein Ausflug ins Grüne mit Picknick oder die romantische Runde zur blauen Stunde…,das möchte ich in naher Zukunft anbieten.

Umweltfreundlich die Stadt des Malers Peter Paul Rubens entdecken, dessen Gemälde auf einem der sieben steilen Hügel im Oberen Schloss zu sehen sind.#Viele Menschen scheuen den anstrengende Weg dort hinauf, versäumen somit die Altstadt, hübsche Cafés, die moderne Bibliothek, die Nikolai-Kirche mit Siegens Wahrzeichen, dem „Krönchen…und vieles mehr.

Ich, Stefan Dernbach, ( freier Autor und erfahrener Radreisender), lade Sie ein, zu meinem Projekt: Culture Bike. Ihr Einstieg in die Förderung und Unterstützung meiner Idee, dient den Menschen und der Umwelt, sich und die Umgebung,neu und entspannt zu erleben…

Steigen Sie ein …

Stefan Dernbach LITERATOUR

Kontakt:

Mail: stefandernbach@web.de

Für Förderer und Unterstützer meines Projektes:

Bankverbindung: Sparkasse Siegen

IBAN: DE90 4605 0001 0330 7076 62

BIC: WELADED1SIE

Older Entries