Es gibt Tage, da will man etwas verändern…

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Man schaut sich um,

man schaut vielleicht zurück.

Ein Teil des Lebens läuft nochmal

wie ein Film vorbei.

Ab und zu drückt man die Pausetaste,

ein Blick auf Stationen und ihre Beschaffenheiten.

Es gab viele Stationen, aber die Menge macht es nicht unbedingt.

Die Arten der Stationen sind von Bedeutung.

Wer war man dort?

Was fand man?

Was suchte man?

Ja, wie war man dort überhaupt hingekommen?

 

Manchmal staunt man…

 

 

 

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Es gibt Tage, da denkt man ans Reisen …

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Vielleicht steht nicht

der Aufbruch im Mittelpunkt,

vielleicht mehr die Entdeckung?

Bei manchen steht das Organisieren

an erster Stelle,

andere möchten lieber flanieren.

 

Es gibt reichlich Arten zu reisen.

Jeder hat da andere Vorstellungen und Wünsche.

Abenteuer, Kreuzfahrt, Radeltour, Sambazug,

Verwandtschaftsbesuch, Campingreise,

Kulturreise, Fressreise, Ausruhreise …

 

Der eine will entdecken, der andere nicht.

Auf zu fernen Ländern?

2 Tage Kairo, Shopping at it’s best.

Schnell noch auf den Nil.

Und plötzlich beißt einen ein Krokodil.

 

Damit hatte man nicht gerechnet.

Es war auch nicht bestellt, obschon ja das Angebot hieß:

all inclusive.

Ach, das Kleingedruckte.

Wer liest schon das Kleingedruckte?

Die Headlines zählen, die Aufmacher:

Reise ins Glück !

Kreuzfahrt zum Garten Eden!

Gönnen Sie sich das Paradies auf Erden!

Wer möchte da nicht verreisen?

 

 

 

Es gibt Tage, da staunt man …

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Wer kann noch staunen,

bei all den Hypes?

On the top !

Spitzenleistungen und Spitzenversagen.

Die Messlatte immer ganz hoch,

in beide Richtungen.

Wer sorgt dafür?

Die Pole liegen weit auseinander,

enorme Anziehungs- und Abstosskräfte.

Das hat nicht Borderlinchen fabriziert.

Aber Borderlinchen und Borderline-Heinz sind das Ergebnis.

Der schillernde Mitbürger in alle Richtungen,

gerne eingeladen von den Medien.

„Willkommen Herr Iro!“

„Schön, dass Sie da sind, Frau Knall! Erzählen Sie uns doch mal Ihre Geschichte!“

Es gibt Tage, da möchte man ausruhen…

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Man hat  ’ne Menge 

Körner verschossen.

So heißt es im Sport.

Der Akku ist leer.

Und nicht nur der Körper

ist müde.

Nun heißt es aber in der Gesellschaft,

hopp hopp,

weiter im Galopp.

 

The chase.

The pace.

Jagd und Tempo.

Beschleunigung wohl, Entschleunigung nein.

Wer aber nicht mehr die Geschwindigkeit rausnehmen kann,

der begibt sich in Gefahr.

Das eigene Tempo zu finden und zu gehen,

sollte in die Charta für Menschenrechte aufgenommen werden.

 

 

 

Steglitz fragt bei Jan-Uwe Fitz aka @Vergraemer nach

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Gutes Interview, präzise, prägnant und schnörkellos.

SteglitzMind

„Begeisterung ist keine gute Verhandlungsposition!“

Wer bei Twitter ist, kennt den @Vergraemer und dessen miesepetrige Kunstfigur Taubenvergrämer. Seit September 2009 lädt das Alter Ego von Jan-Uwe Fitz zudem regelmäßig zur Lese-Show „Jour Fitz“ ein, wo wir uns im selben Jahr erstmals persönlich begegneten. Dass er es aus der Timeline heraus zu einem richtigen Buch bei einem großen Publikumsverlag geschafft hat, ist inzwischen auch außerhalb des Social Web bekannt. Als Jan mich im Frühjahr 2011 zur Premieren-Lesung aus seinem Wahnsinnsroman „Entschuldigen Sie meine Störung“ lud, wollte mir freilich noch nicht in den Sinn, dass er im Begriff war, gemeinsam mit einigen anderen Twitteratis ein neues Kapitel Literaturgeschichte aufzuschlagen.

Tatsächlich gilt Jan-Uwe Fitz inzwischen als Prototyp einer zeitgemäßen literarischen Gattung, nämlich der „Twitterature“. Sein Wahnsinnsroman „Entschuldigen Sie meine Störung“ erschien bei Dumont im April 2011. Das E-Book „Vergraemungen @vergraemers seltsamste Tweets“ legte er im September 2011…

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Es gibt Tage, da erinnert man sich …

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„That makes me remind of you“,

das war mal ein hochgehandelter Song,

aber weder einer seiner, noch einer

meiner Favoriten.

Nein, ihm lag Edith Piaf und

mir, na ja, die Piaf wohl auch,

aber mehr George Moustaki, Brassens oder

Barbara.

Aber keine Frage, was uns verband,

das war Frankreich!

Am 24. August 2010, verstarb Reinhard Demmer,

ein guter Freund und Weggefährte.

Er fotografierte u.a. für den Kölner KunstSalon,

hatte ziemlich namhafte Leute vor der Linse.

Die Namhaftigkeit war ihm aber wurscht.

Vieles andere nicht, so Angelegenheiten zu Politik und Gesellschaft.

Über allem aber, stand das Menschsein!

Das Menschsein war ihm überhaupt nicht wurscht.

Da gab es Dinge, die waren nicht verhandelbar.

Vor zwei Jahren ist ein Mensch viel zu früh gegangen worden,

dessen Ideen, Ansichten und Verhaltensweisen,

mehr Verbreitung verdient hätten.

Es wird darüber noch mehr zu berichten sein.

In Gedenken an Reinhard Demmer.

Es gibt Tage, da sammelt man Eindrücke…

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Eindrücke,

was für ein Wort!

Etwas hinterlässt Spuren.

Erlebnisse und Ergebnisse.

Man stellt sich auch Fragen.

Gab es früher Flaschensammler?

Haben familiäre Katastrophen zugenommen?

Wie ist es um die Nöte der Menschen bestellt?

Man geht durch die Stadt und sieht die Flaschensammler.

Sie sind möglichst unauffällig gekleidet,

möchten nicht als arm wahrgenommen werden.

Sie schämen sich ihrer Lebensentwicklung,

ihrer Hilflosigkeit, ihrer Aussichtslosigkeit.

Es wird keinen Sprung mehr geben,

also nicht mehr hinauf,

wenn dann hinab.

Gut, wieviel Flaschensammler wird es geben?

Der Statistiker wird zu einer beruhigenden Erkenntnis kommen.

Der Anteil in der Gesellschaft liegt wahrscheinlich unter 10 Prozent.

Damit liegen wir im Ranking also der Rangfolge,

besser als Haiti, Burkina Faso, Argentinien, Rumänien und Pakistan.

Mancher mag einwenden, dass auch ein gedemütigter Flaschensammler zuviel sei.

Der Statistiker wird sagen, dass ist ein Fall für Idealisten und damit nicht sein

Aufgabengebiet.

Damit steht er nicht alleine.

Zu diesem Schluss kommen noch viel mehr Menschen.

Das ist nicht mein Problem.

Erschießt ein Vater seine vierköpfige Familie,

dann sieht die Sache schon etwas anders aus.

Innerhalb des letzten Monats gab es in Deutschland über zehn familiäre Katastrophen

mit Todesfolge.

Partner und Kinder wurden aus Not und Verzweiflung ermordet.

Anders als bei den Flaschensammlern, sind die Medien sofort zur Stelle.

Verwandte, Anwohner und Passanten werden befragt,

ihr Erleben ausgeschlachtet.

Man hat wieder eine grausame Sensation,

die aber bald keine Sensation mehr ist,

weil eine Sensation ja auf einem einzigartigen Charakter fußt…

 

 

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