Es gibt Tage,

da meint man,

man stünde am Anfang.

Und es gibt Tage,

da fühlt man,

man sei am Ende.

Es gibt Tage,

da bekommt das Wort „alternativlos“

eine nicht wünschenswerte Bedeutung.

Und es gibt Tage,

die erstaunlich klar beginnen.

Es gibt Tage, da schaut man Fernsehen und wundert sich.

Man folgt dem „Presseclub“ und sogar Herrn Hahne,

der Manfred Spitzer und einen Lehrer zu Gast hat.

Man erfährt von Journalisten und Professoren das

übliche HartzIV-Bla-Bla.

Und dann läuft auf „Phoenix“ noch eine Doku zur

Weimarer Republik, nachdem man

im „Nachtcafé“ etwas über die Jugend und ihre Situation

in dieser Gesellschaft erfahren hat.

Dann denkt man unweigerlich an die Politik

und an die Wirtschaft.

Es gibt Tage, da denkt man zurück.

Nein, es war nicht alles einfacher,

aber manches.

Es gibt einen gravierenden Wandel,

der in seiner Intensität und Reichweite,

in seiner Brutalität und Geschwindigkeit,

keine adäquate Beschreibung erfährt.

Es gibt Tage, da denkt man,

man müsse etwas tun…

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