Innehalten,

hat was mit Stille zu tun.

Man sucht Ruhe, sucht Einkehr.

Den Wirbeln der Welt ein zeitweises Adieu.

Für erneute Ausrichtung bedarf es einer Abkehr

von den Massen, wer immer sie sind.

Es sind auch Massen von Informationen und Eindrücken,

Massen von Alltäglichkeiten, Massen von Gewohnheiten.

 

Das Leben bleibt Bewegung,

auch wenn wir versuchen ihm diverse Fixierungen zu verpassen.

Die Einkehr hat aber weniger mit Fixierungen, mehr mit Betrachtung zu tun.

In der Stille sucht man nach Substanzen, wartet, was kommt.

Wie lange das zu dauern hat, wer will da den Maßstab anlegen?

Bewertung ist immer noch eine persönliche Angelegenheit,

die auf vielerlei gründet.

Also nochmal versuchen, auf den Grund zu schauen.

Das ist alles andere als einfach, bei der Summe der gleichzeitigen Ereignisse,

bei der Rasanz der modernen, digitalen, vernetzten Welt.

Wer bestimmt die Inhalte, wer das Tempo?

Wer bestimmt die Gewichtung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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