Absurdes Theater?  

Ach wäre es doch so.

Nach zwei Stunden

oder bestenfalls nach einer Spielzeit,

wäre der Spuk vorbei.

Aber dem ist nicht so.

Ein Beispiel aus der ersten Reihe,

aus der Riege der Macht,  zeigte gestern die ARD-Dokumentation:

„Die Story: Macht und Marionette“

Eine sehenswerte Beschreibung der Vernetzungen von Wirtschaft und Politik,

die ein Bild von Realsatire und Abgesang auf die Demokratie entwarf,

dass es einem kalt den Rücken runterlaufen konnte.

Tatort: Baden Württemberg. Das Ländle.

Ein Banker und sein Ministerpäsident. Dirk Notheis und Stefan Mappus.

Mit schäbischem Fleiß in das Desaster.

Ein Milliardendeal am Parlament vorbei.

Es ging um den Rückkauf von Aktien vom französischen Energie-Konzern EDF.

Verheizen von Steuergeldern zum Zwecke, die eigene Macht zu sichern.

 

Nun könnte man sagen, das kennt man doch.

In dieser Dimension, und auch, wie die Dokumentation den Ablauf

der Ereignisse rekonstruiert hat, schüttelt man trotzdem öfters nur den Kopf

und fragt sich:

Wie ist das möglich?

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