Es grätscht an                 

allen Ecken und Enden.

Finanzgrätsche,

Kommunikationsgrätsche,

Mobilitätsgrätsche,

schlimmstenfalls Blutgrätsche,

aber hier nicht im fußballerischen Sinne gemeint.

Viele Menschen zerreißt es,

mal halb getroffen, mal voll getroffen.

Wie geht man damit um?

Man könnte versuchen es zu verdrängen,

man könnte versuchen es  zu thematisieren.

Wer ständig grätscht, dem fehlt nicht nur der Überblick,

sondern auch die innere Ruhe,

um wirklich zu sich und zu den anderen zu kommen.

Somit entstehen ganz sonderbare Gebilde im Innen und Außen,

die zuweilen ablesbar, beobachtbar und spürbar werden.

Andere Prozesse bleiben aus diversen Gründen unsichtbar.

Manche nennen das Black-Box, andere Vakuum …etc.

Wer abgegrätscht wird, der geht erst einmal zu Boden,

atmet hastig, ist schockiert oder schreit auf!

Manche fallen gleich ins Koma, andere stehen auf und taumeln benommen

durch die Gegend. Sie sind angeschlagen.

Es macht sich Angst breit.

Schlimmstenfalls wird aus der Grätschengesellschaft eine Angstgesellschaft.

Und das wäre alles andere als wünschenswert, weil Angst Komponenten beinhaltet,

die schwer zu händeln sind.

„Angst fressen Seele auf!“ – so ein Filmtitel.

Nur das hier ist kein Film, sondern Realität.

 

P.S. Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

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