„You are always on my mind“,   Herz_fehlt

heißt es in einem Song.

Die Netzströme,

gigantisch, ausufernd,

verzweigt bis in den letzten Winkel.

System im Dauerbetrieb.

Am Tropf der Information.

Google dir einen.

Chasebook.

Es zwitschert auf allen Kanälen.

 

Nun ist der Papst auch bei Twitter.

Die Gemeinde der Follower wächst in sehnsüchtiger  Erwartung,

setzt neue Hoffnung auf den Pontifex.

Alles wandelt sich, warum nicht auch die Katholische Kirche?

Man gibt sich modern, man ist dabei,

man ist im Trend.

Immer umhüllt, gewärmt, entzückt, betroffen, erheitert, angemacht, entzündet.

Ein Dauerglühen der Synapsen.

Hast du dieses schon gelesen, hast du jenes schon gelesen?

Angeblich gibt es jeden Tag 900 000 neue Blogbeiträge,

wahrscheinlich sind es mehr.

Das sollte die Welt noch erfahren.

Hinzu  kommen eine Milliarde Facebook-User und die Zwitschervögel von Twitter,

die mit ihren Gedanken-Flashs die Welt dauerbefunken.

 

„You are always on my mind“.

Das Netz als Supertitte.

She feeds the world.

Gefüttert, verfüttert.

Eine Infusion nach der anderen.

Der große Kreislauf bis zum Kollaps?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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