Ja Weihnachten, aber wie?                                             Blume_reiches_Land_long

„Kling Glöckchen, weiß Röckchen…“,

das große Sangesfest, nicht ganz textsicher,

aber es wäre eine Möglichkeit,

derer es soviele gibt.

Moderne Weihnachten!

Was geht, was geht nicht?

Es lauern Krawatten und Socken.

Der Dame ein paar Ohrringe?

Wenn, dann aber mit Schokoladen und Honiggeschmack.

„You are my candy girl…“, hieß es mal in einem Lied.

Warum nicht ein Frisbeescheiben-Set schenken,

darauf die Weihnachtsgans mit Rotkohl und Apfelmus serviert.

Nach dem Festmahl, wirft man die Plates vom Wohnzimmer

in die Spüle. Das erhöht den spielerischen Charakter des gefühlsschwangeren Festes.

„Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all…“

Aber bitte nur spülmaschinenfeste Frisbees schenken.

Und dann wieder zurück ins Wohnzimmer werfen,

aber bitte am Baum vorbei,

denn dort brennen echte Kerzen.

Leuchtdioden-Schlangen sind no go!

Das Fest soll nicht in Arbeit ausarten.

Schon an den Vorbereitungen hat man gelitten.

Der Pegel muss nicht unnötig erhöht werden, das passiert von ganz alleine.

Drum schenkt man auch der ganzen Familie Blutdruckmessgeräte.

Sicherheit geht vor!

Der Feuerlöscher ist ein Muss in jedem gut sortierten Weihnachtshaushalt.

Lodernde Gefühle, Kindheitserinnerungen, Sehnsüchte, Kollisionen.

Wer geht schon nüchtern zum Fest der Liebe?

Liebe?

Die hält doch kaum noch einer aus, in diesen Krisenzeiten,

wo man kaum noch wagt, Griechenland von Bangladesch zu unterscheiden,

Dortmund eine Städtefreundschaft mit Kairo angedeihen lassen möchte.

Die Wertigkeiten verschieben sich enorm,

was aber bleibt bestehen?

 

Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

Manche nennen das Beteiligungsgesellschaft, andere  Sponsering.

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