Die Strassen rauf und runter,                             tassenhenkel_dernbach

Eindrücke sammeln, wirken lassen.

Direktwirkungen, Nachwirkungen.

Ein Teil von etwas sein.

Die Tische in einer Linie auf dem Trottoir.

Ein Café trägt den Namen von Balzac

und ich trage einen Rucksack.

Was geht hier vor, was geht hier ab?

Der alte Fritz überwintert in meinem Verlies und Helmut Newton

richtet weiterhin sein Objektiv.

Im Adlon wird wieder Tee serviert und manchmal getanzt.

Auf der Schloss-Strasse sitzt eine junge Frau mit Hündchen auf dem Boden,

macht Platte.

Was liegt im Fokus?

Tagebuch nochmal ausbreiten. Ein paar Worte beim Filterkaffee.

Das Bett. Der Ort. Das Schöne.

Dazu allerlei Fragmente einer Stadt und ihrer Protgagonisten, Statisten und Nebendarsteller.

Ein Blick zur Ankunft, ein Blick zur Abreise.

Was war dazwischen, wer war ich?

Und dann wieder im Jetzt ein Gang durch den Park,

abseits des Trubels.

Da steht der kleine Kiosk mit seinen Leuchtgirlanden, die kleine Bäckerei,

das Tanzstudio und der Italiener an der Ecke.

Jeder Kiez grüßt auf seine Weise…

 

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Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

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