Manche würden vielleicht sagen,                         Tagebuch_herz_weg_dernbach

Briefe zu schreiben sei ein Luxus.

Worin könnte der Luxus bestehen?

Die verschriftliche Form von Gedanken und Gefühlen,

ist ein hohes Kulturgut mit zahlreichen Facetten.

Es gibt einfache und komplizierte Modelle, kurze und lange.

Die Schwerpunkte variieren zwischen sachlichen Informationen und

individuellen Beschreibungen und Bewertungen.

Es gibt Massenbriefe, Sammelbriefe, Mahnungsbriefe, Sehnsuchtsbriefe,

Freundschaftsbriefe, Kettenbriefe, Philosophiebriefe, Politbriefe, Mädchenbriefe,

Liebesbriefe, Reisebriefe, Küchenbriefe, Bahnhohsbriefe, Erinnerungsbriefe,

Erwartungsbriefe, Beileidsbriefe, Wunschbriefe, Psychologiebriefe, Erotikbriefe,

Hoffnungsbriefe, Anklagebriefe, Kurzbriefe, Abschiedsbriefe, Naturbriefe, Glaubensbriefe …etc.

Alle folgen einem eigenen Weg, sind von Umgebung, Geschichte und Situation geprägt.

Wie kam man darauf, Briefe zu schreiben?

Was lässt einen  dieser Spur folgen, wo doch die modernen Medien und deren Techniken,

die Mitteilung von Inhalten dermaßen vereinfacht und beschleunigt hat,

dass man sich im Paradies wähnen könnte.

Ist es ein Hang zur Nostalgie?

Verweigert man sich der Vermassung und Vermüllung geistiger und emotionaler Prozesse?

Kann und will man dieser Beschleunigung nicht mehr folgen?

 

Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

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