Einige der Klassiker unserer Metrosessions,                               Gitarre

waren die Everly Brothers, Paul Anka,

Mamas and the Papas, die Beatles und die Animals.

Als wir den Chinesen Lee kennenlernten,

kam noch Bob Dylan und Neil Young dazu.

Lee konnte die Songs ziemlich gut nachspielen. Er beherrschte das Picking,

konnte mit Bottleneck spielen und hatte Banderfahrung.

Schon 1979 studierte er Informatik. Da wussten wir noch nicht, was ein Computer war.

Wahrscheinlich hatte Lee das Griffbrett der Gitarre so genau berechnet,

dazu die Bewegung seiner Finger, dass dabei ein für mich verblüffendes Spiel entstand.

Alles in allem, war Lee ein blitzgescheiter Junge,

mit flinken Fingern. Nur Tischtennis spielte er nicht.

Das war seltsam, wo man doch der Ansicht war, dass mindestens jeder zweite Chinese

den Sport mit dem kleinen weißen Ball betrieb. Wahrscheinlich wusste Lee,

dass er mit Table Tennis oder Ping Pong, kein Geld verdienen würde.

Und natürlich war die Konkurrenz im eigenen Lande immens.

Aber welcher Chinsese konnte Neil Young sauber nachspielen?

Es war eine perfekte Kopie.

„The needle and the damage done“, „Thrasher“, „Human Highway“, „Sugar Mountain“, „Comes a time“…

It needs a lot of love, to change the things.

Es sollte eine Zeit kommen, wo ich öfters nach Paris fuhr.

Aber damals wusste ich das noch nicht.

Manchmal hat man ein Gefühl, aber man weiß noch nicht, wie die Dinge sich entwickeln werden…

 

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Stefan Dernbach LiteraTour

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