Statt Rindvieh, Lasagne vom Gaul.                                                        Armut)

Über 180 000 gekühlte Fastfood-Leckerlies

für die gestressten Bürger.

Falsche Etikettierung, verschlungene Transportwege.

Man wird noch mehr finden, sofern man sucht.

Das wird nicht das Ende der Kühlkette sein,

nicht das Ende des systematischen Betruges.

Auch die Franzosen haben mitgemischt. Die Rumänen sowieso, wird so mancher sagen.

Das ist kein Rassismus, da muss man sich nur mal die Korruptionsstatistiken anschauen,

die Lebensumstände, in einem der Armenhäuser Europas. Es herrscht ein extremes Gefälle.

Und wo die Gräben weit und tief sind, da wird der Mensch erfinderisch und / oder geht unter.

Not entfacht Dynamiken, sichtbare und unsichtbare.

Alles geht rasend schnell und zumeist unbemerkt.

Die Gäule waren nicht geschenkt, aber sie waren billiger als Rindviecher,

selbst mit Dopingsubstanzen. Aber es werden keine Rennpferde gewesen sein, die man da fix zu Lasagne

verarbeitet hat. Es waren wohl alte Klepper, denen man den Gnadenschuss gegeben hat.

Eine der vielen Arten von Forcierung des Sterbens.  Aber wer redet schon gerne vom Sterben,

von Schlachtbänken, von Zucht- und Tötungsfabriken?

Man redet lieber von den Märkten, den Börsen, den Aktionären.

Freie Marktwirtschaft. Das freie Spiel der Kräfte.

„Survive of the fittest“. Try to be fast, as fast as you can.

Und wenn das nicht genügt, dann wartet die Schlachtbank …

 

Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

Advertisements