Schreiben ist wie Musik.                                                                             Brief_nah_prioritaire_Dernbach

Wer schreibt der geigt !

Manchmal mit Posaunen im schreibenden Orchester,

mal mit Tastenvariationen der fließenden Art.

Flow.

Schön wärs.

Das Zusammenspiel der geistigen und emotionalen Kräfte,

so natürlich, dass es sowohl Schreiber als auch Leser berührt.

Da springen Funken über, die allerhand auslösen.

Man lacht, man weint, wird sauer, dann wieder ein Aufatmen,

weil glückliche Augenblicke die Wolkendecke auflösen.

Das Leben gerät in Bewegung …

Zahlreiche Szenerien entstehen. Möglichkeiten des Seins werden ausgelotet,

manchmal nur auf Papier geklatscht, gepfeffert, gefeuert.

Dann hält der Schreiber wieder inne, wartet, schweigt,

sucht jene Ruhe, um Empfindungen und Erlebnissen nachzuspüren.

Was vielleicht wie ein grober Holzschnitt ausschaut, kann das Ergebnis

von langen Überlegungen und Betrachtungen sein.

Darin liegt die Arbeit des Geistes und der Gefühle.

Ob und inwieweit diese Arbeit geschätzt wird, hängt von mehreren Faktoren ab.

Es gibt den Spruch: „Perlen vor die Säue!“

Man rackert, man ackert, müht sich ab,

betrachtet die Dinge von allen möglichen Seiten.

Dann tritt man in Beziehung und erfährt, dass jeder drittklassige Kasper,

jede dumme Journalistennudel, das eigene Schaffen nicht nur bedroht,

sondern zersetzt, nicht einmal zersetzen kann, sondern es findet vor den eigenen

Augen statt. Ein unglaubliches Regiment an geistigen Deppen,

kann jede aufrichtige, geistige Arbeit mit einem Handstreich zu Fall bringen.

Das ist nur einer der Träume vom Schreiben …

 

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Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

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