Plötzlich ist der Himmel blau,                                                          sun_tagebuch_kumpel

die Sonne zaubert Strahlen,

in die letzte dunkle Ecke.

Und diese Ecke ist verwirrt.

Grelles Licht,  ein solcher Kontrast, dass die Energie

einen wilden Tanz aufführt.

Manche sprechen auch von Frühlingsgefühlen.

Es fallen einem Evergreens ein, man sieht Roadmovies vor seinen Augen.

„Born to be wild!“

Vielleicht denkt man es gar nicht, aber man fühlt es.

Das Korsett des Winters liegt noch an.

So schnell wird man ihn nicht los, den Panzer gegen das Grau.

Flügel schlagen gegen Metall. Schweres Eisen, dicker Stahl.

Manche tragen eine Ganzjahresrüstung. Immer hart.

Kommt dann noch die Dummheit hinzu, dann ist die Mischung perfekt.

„Die Hölle sind die anderen!“ sagte mal Jean Paul Sarte.

Und der Höllen gibt es viele.

Das Paradies bleibt eine Ausnahmeerscheinung, mehr denn je.

Da kann die Sonne nur bedingt etwas dran ändern.

Oftmals erreicht sie nicht einmal die dunklen Ecken,

dort wo der ewige, kalte Schatten regiert, dort wo es nichts zu beschönigen gibt,

dort wo die meisten Menschen nicht hinschauen wollen.

Aber genau dort, sollte man hinschauen, dort sollte der Schreiber das Wort ergreifen,

der Maler das Bild malen, der Musiker den Song spielen,

gleich was der Mainstream auch immer einfordert.

Als Künstler, welcher Art auch immer, ist man nicht dazu da,

das Lied er Regierenden zu singen, und das ist nicht nur politisch gemeint.

Wenn die Dummheit regiert, dann nimmt man sie aufs Korn, ins Visier,

weil Dummheit tötet.

 

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Stefan Dernbach LiteraTour

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