Wo immer sie auch leben,                         notes_paris_cup_dernbach

was immer sie auch tun,

es ist irgendwie anders.

Sie waren anders, sie sind anders,

setzen sich von der Masse ab,

kreieren eine eigene Welt,

die der Welt manchmal zum Geschenk gemacht,

manchmal vor die Füße geworfen wird.

Dichter, Bohemiens & die Welt – eine vielfältige Beziehung,

so vielfältig, dass sie zuweilen in Einseitigkeit endet,

Brennpunkte inklusive.

Ob es nun Maler, Schriftsteller, Dichter oder Musiker sind,

die wahren Poeten zaubern Bilder, dass ihnen selbst die Ohren schlackern,

die Augen von Licht und Schatten so beeindruckt sind, dass sie die Augen schließen.

Dann träumen sie, obschon sie keine naiven Träumer sind.

Dafür haben sie zuviel gesehen, zuviel gehört, zuviel gelesen.

Auf der Suche nach der poetischen Art, auf dem Weg zur Kunst,

lauern biedere Wegelagerer, widerliche Kleinbürger und undankbare Profiteure.

Die Scheuklappenfraktion, die weder links noch rechts schaut.

Es finden sich aber auch großartige Weggefährten, Musen und Brüder im Geiste.

Geist zur Sonne und Geist zur Freiheit.

„Einer für alle, alle für einen!“

Wort, Farbe und Klang – das ist ein internationaler Gesang.

So sind die wahren Poeten nicht nur Reisende im Geiste, sondern packen auch tatsächlich

ihr Bündel, ihren Koffer, ihren Rucksack, ihren Seesack,

sind unterwegs, um zu entdecken, zu schauen und zu lernen.

Wie lebt es sich woanders?

Was denken und fühlen die Menschen dort, also fernab der eigenen Herdplatte,

fernab des eigenen Kochtopfes?

Wahre Poeten sind Reisende. Und einige reisen nicht, um heimzukehren.

Sie wollen oder sie können es nicht, sind immer unterwegs,

selbst wenn sie gestrandet sind.

Sie reisen immer weiter, selbst über das Ende hinaus.

Denn dahinter könnte auch noch was sein …

 

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