Jede Reise hat ihre Preise.                                            zürichcupmit

Man verliert und gewinnt,

man veräußert und erhält.

Schon durch die bloße Anwesenheit,

teilt man sich mit.

„Gruezzi!“

Die Zürcher erscheinen recht ruhig, ordentlich und aufgeräumt.

Das könnte der grobe Schnitt sein.

Kein Krakeele, keine durchgeknallten BMW-Fahrer.

Man lässt es ruhig angehen, ist gut sortiert und, so erscheint es zumindest,

erspart sich gerne größere Aufregungen.

Die Mittagspause wird am See abgehalten.

Man redet miteinander, schiebt den Kinderwagen, telefoniert und legt sich auf die Wiese.

Wenn der Anzug fein ist, das Kleidchen hübsch, die Schühchen teuer und das Hemd weiß,

dann setzt man sich auf eine der zahlreichen Bänke und atmet durch.

 

Den Enten geht es gut, der Pizzeria auch.

Volles Haus !

Bei den Preisen schlackert man mit den Ohren.

Eine nachvollziehbare Verhältnismäßigkeit, ist in meinen Augen nicht zu erkennen.

Mehl, etwas Öl, Tomatenmark, Zwiebeln, Salami, Käse.

28 Zentimeter Breite, flach gehalten, bei grandiosem Preis.

Zirka 22 Euro muss man für die Pizza berappen.

Das ist nichts für Zweifler und Hungerkünstler, nichts für Sparfüchse und Familien,

es sei denn, sie sind gut betucht oder gastieren gerade im Hotel Eden au Lac.

Um dort ein Zimmer zu beziehen, muss das Säckel reichlich gefüllt sein.

Man legt Wert auf Stil und Etikette, schmückt sich mit Kultur und rotem Teppich.

Wer nicht über den roten Teppich laufen kann, aus welchen Gründen auch immer,

der joggt oder radelt am See entlang.

Hier und da, wird gefidelt.

Das passt zu Zürich.

Der Bogen ist gespannt, aber nicht überspannt…

 

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