Der Klischees gibt es viele.                                                                                 Kunstseemit (1 von 1)

Das sind die Banker, die Ferrari-Fahrer, die Models,

die Gattinnen von …, die Doktoren und Kuratoren.

Jede Stadt hat ihre Motoren.

Wer und was, treibt sie an?

Es gibt immer ein Freilichttheater, wo  man auch ist.

Nur die Aufführungen unterscheiden sich.

Das Zentrum zeigt, was es meint, zeigen zu müssen.

Dort wird es plakativ und demonstrativ.

Und genau deshalb fallen einem einige Dinge mehr auf, als andere.

Der Fokus wird  erzeugt. Und was außerhalb von ihm liegt,

darum müsste man sich bemühen, wollte man nicht völlig den Klischees verfallen.

Das wäre im wahrsten Sinne des Wortes: Käse !

Davon hat die Schweiz genug, produziert viel und setzt überhaupt reichlich auf Heimatwerk.

Inwieweit sich Steuerflucht und liebreizende Almwiesen miteinander vertragen,

ohne dass das satte Grün verbrennt, das ist noch ein Geheimnis.

Was kein Geheimnis ist, es gibt in Zürich Filmtage und allerhand Kunst.

 

Wo das Geld ist, ist auch die Kunst.

Ob der Satz auch umgekehrt stimmt, darüber kann man nachdenken.

Auf jeden Fall gibt es in Zürich eine Menge Schotter,

aber es gibt auch die Bankdrücker, die Banksitzer, die Bankschläfer.

Die Parkbank als zu Hause, als Treffpunkt, als Ort der Kommunikation.

Da plätschert der Brunnen unweit des Buchladens und im Café, welches in Blickweite liegt,

wird Kaffee ausgeschenkt, den sich die Parkbankbesucher nicht leisten können.

Sie zischen ein paar Biere, geben ihren Hunden Wasser und wirken inmitten

des Zentrum wie eine eigenständige, fremdartige Aufführung…

 

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