Man kann auf vielerlei Arten flanieren.                                     Theater_zürich

Es kommt auf den Blick an.

Wo schaut man hin?

Schaut man von oben, schaut man von unten?

In der Fotografie spricht man von der Frosch-

oder Vogelperspektive. Natürlich gibt es  etliche mehr.

Das Schauen ist zumeist mit Gefühl verbunden, selbst dort,

wo die Menschen offensichtlich nüchtern und kontrolliert ihrer Wege ziehen.

Was geschieht hinter den Mauern und Fassaden?

Im Stadium der noch jungen Entdeckung, greife ich zurück auf andere Erfahrungen.

Sie ergänzen und flankieren die Momente des Erlebens.

Zürcher Zeitung, das Theater, Seen, Chic, Paris, Madrid, Lissabon …etc.

Früher war ich sogar mal scharf auf Städte wie Neu Dehli, Rangoon, Saigon,

Buenos Aires, Santiago de Chile.

Dann blieb es aber doch bei Nizza, Marseille und Cannes.

Auch Bordeaux oder Alicante, waren reizvoll.

Hauptsache Wasser in der Nähe.

Promenaden haben mich stets angezogen.

Dort sieht man allerhand Menschen, die eine Stadt und eine Kultur wiederspiegeln.

Wer daraus schließt, dass das etwas mit Voyeurismus zu tun hat, mag dieses glauben.

Ich würde es eher Genuss am Schauen nennen, so wie ich zuweilen das Hören genieße.

Und auch dort hat jeder eine eigene Ästhetik, folgt ihr, verkörpert und vertritt sie.

Man interpretiert das Erlebte, so wie bei einer Aufführung im Theater.

Es werden Rollen verteilt, ein Bühnenbild erschaffen, dann folgt Szene auf Szene.

Und aus den Szenen, ergibt sich ein Gesamtbild.

Das ist also Zürich im Stadium der jungen Entdeckung, die nicht statisch sein möchte.

Was geschieht aber, wenn man mit Mauern und Fassaden konfrontiert wird?

 

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Stefan Dernbach LiteraTour

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