Tipasa liegt in Algerien.                                                                                      camus_tipasa_nah

Und dorthin wollte Albert Camus zurückkehren.

In seinen Mittelmeeressays findet sich ein Text

mit dem Titel:

„Heimkehr nach Tipasa“

Es ist das Licht des Mittelmeeres, es ist eine Kultur,

die sich deutlich unterscheidet von den Zentraleuropäern.

Letztere haben laut Camus auf der ganzen Linie versagt.

Und um das deutlich zu machen, bittet er als Kontrast

die alten Griechen auf die Bühne seiner Betrachtungen.

Mythen und Götter, geben dem Menschen eine Richtung, unterweisen ihn,

zeigen ihm seine Grenzen auf.

Die Zentraleuropäer aber, haben Gott getötet. Ihnen geht es nur noch um Macht und eigene Größe.

Das beschrieb Albert Camus bereits 1954.

In diesem Jahr erschien „Heimkehr nach Tipasa“ in Paris.

Und in seinem Buch „Der Fall“ lässt er Clamens sagen:

„Kennen Sie übrigens Griechenland? Nein? Um so besser.

Was hätten wir dort schon zu suchen? Wir müssten reinen Herzens sein…“

 

Die Zentraleuropäer sind aber nicht reinen Herzens.

Sie haben nicht nur andere Völker okkupiert und kolonialisiert,

sie haben auch laut Camus die Schönheit verbannt.

Kalte, gesichtslose Städte, kalte, charakterlose Menschen.

Im Vergleich zu der Kultur der alten Griechen, entbehren die Zentraleuropäer jeglicher Würde,

Schönheit und Maß.

Wo früher Gott oder Götter waren,

an diese Stelle haben sich die Zentraleuropäer selbst gestellt.

 

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