Man sollte nur reisen, wenn man reisebereit ist.                                                      diabolo

Drücken wir es mal kitschig aus:

Reise mit Herz !

 

Ob man nun alleine, zu zweit oder sogar in einer Gruppe reist,

man möge innerlich bereit dafür sein.

Natürlich braucht man die nötigen finanziellen Mittel,

eine gewisse Ausstattung, aber wenn man im wahrsten Sinne des Wortes

nicht von seinem Reiseziel begeistert ist, dann sollte man es besser lassen.

Die Begeisterung schafft für einen kein Reisekatalog

und auch keine fette Geldbörse.

Es geht um die Identifikation mit dem Reiseziel.  Gibt es eine Art Ergriffenheit?

Ist man beseelt von Land und Leuten, wo man hin will?

Möchte man etwas erfahren von den anderen Menschen und deren Kultur?

Dafür muss man auf sie zugehen, sie fragen, sich mit ihnen austauschen.

„Wie siehst du die Welt?“

„Wie läuft das Leben hier?“

 

Ali Baba zehn Handtaschen zum Schnäppchenpreis abzukaufen,

sich bei Hugo Sanchez eine fette Wampe mittels Sangria anzusaufen

und Zanderfilet zu fressen als ob es kein Morgen gäbe,

das hat nichts mit Reiselust zu tun, eher mit Zivilisationsfrust.

Das große Fressen zu veranstalten, während andere darben und am Hungertuch nagen,

hat durchaus auch etwas mit Dekadenz zu tun, auch wenn dieses Wort

seit Guido Westerwelle, zu trügerischer Berühmtheit gelangt ist.

Man darf und sollte  durchaus von Reisekultur sprechen.

Nicht wenige denken bei diesem Wort zuerst an ihren Kulturbeutel,

in dem sich Rasierschaum, Zahnbürste, Haarfestiger und Nagelschere befindet.

Sie stehen vor dem Spiegel, zupfen sich die Nasenhaare,

aber erkennen weder sich selbst noch die anderen.

 

Thanks for your support!

Spenden für dieses Schreib- / Fotoprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

Advertisements