Es gibt die verschiedensten Arten zu reisen,                                        Plateau_Causse

oder anders ausgedrückt, unterwegs zu sein.

Wie lang oder wie kurz eine Reise ist,

darauf kommt es nicht immer an,

sondern zumindest meint Robert Louis Stevenson das:

es kommt auf die eigene Einstellung an.

Stevenson war ein Schotte, der sich einige Zeit in Frankreich aufhielt.

Am 22. September 1878, begab er sich mit seiner Eselin Modestine auf eine

12-tägige Reise durch die französischen Cévennen. Dabei legte er 192 Kilometer zurück.

Man könnte es Pilgerreise nennen, durch eine dünn besiedelte, wilde Gegend,

die sich selbst heute noch ähnlich zeigt,

auch wenn schon viel Zeit seit Stevenson verstrichen ist.

 

Das Departement Lozère ist eine Landschaft mit schroffen Felsen und Hochebenen.

In den Tälern, die teilweise tief eingeschnitten sind, zeigen sich Flüsse und Bäche.

Einer der Flüsse ist der Tarn, der sich durch eine beeindruckende Schlucht schlängelt.

Für Stevenson waren diese Anblicke das Paradies auf Erden.

Sein Unterwegssein trug Züge einer Pilgerreise, die darauf abzielte, die Natur wahrzunehmen,

sich selbst wahrzunehmen. Und das geht laut Stevenson am besten alleine.

Schon vor seiner Reise hatte Stevenson  in einem Essay über „Fusswanderungen“

geschrieben.

„Wer wirklich zur Bruderschaft gehört, der reist nicht auf der Suche nach Malerischem,

sondern auf der Suche nach bestimmten glücklichen Stimmungen.“

 

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