Von wo, will man fort?                                                           spirit

Was bewegt einen zum Aufbruch?

Man könnte auch primär zu etwas hinwollen.

Weg oder hin?

„Ich bin dann mal weg“,

der Titel des Bestsellers von Harpe Kerkeling,

klingt sehr beschaulich.

Jack Kerouac schrieb „On the road“, ein Trip quer durch Amerika,

vom Frust angetrieben, der sich zwischen Suff, Jazz  & Bars angestaut hatte.

Jeder hat so seinen Überdruss.

Ob die Länge der Reise mit selbigem interagiert, bleibt dahin gestellt,

ließe sich aber vermuten. Eine Art der Entdeckerschaft, nicht aus Neugier geboren,

sondern aus Fluchtinstinkt. Man hält es nicht mehr aus.

Die Reise als erhoffter Befreiungsschlag, unter anderem in dem Film „Rangoon“

verarbeitet. Vom Schicksal schwer getroffen, bricht eine Frau Knall auf Fall auf,

verlässt ihr gewohntes Leben und bricht ohne Vorwarnung nach Myanmar auf.

Von der überzivilisierten, durch und durch konsumierenden Gesellschaft,

geradewegs in die Diktatur eines Landes, welches buddhistisch-militärisch ist.

Ein schmerzhafter Weg der Selbstfindung erwartet die Frau, die den Mut hat,

den Weg bis zu Ende zu gehen.

Welches Ende?

Das sagt einem das Gefühl …

 

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