North by west I

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Es gibt Pläne, die Skizzen sind.                                                                                Hennesee

Ein paar Striche, einige Streifzüge im Kartenwerk des Lebens.

Wo wollten wir hin, wo landeten wir?

Manchmal kommt es anders, als man denkt.

Es wird entschieden, nicht immer von einem selbst.

Aber jene Weichenstellungen,

die auch Wegweiser sind, führen einen auf ein anderes Gebiet.

Was man dort tut, was dort passiert, liegt nicht immer in der eigenen Hand.

Man tut etwas, man unterlässt etwas. Es kommen Erlebnisse auf einen zu,

andere initiiert man.

Ob man stets eine Wahl hat, wer will das behaupten?!

Aber man wählt auch, wie man ebenso auserwählt wird.

 

Eigentlich wollte ich in den Süden, hatte schon mein Ticket gekauft,

als es kurz vor Abreise eine Kursänderung gab, die nicht meiner angefertigten Skizze entsprach.

Die Wettervorhersage für den Süden, hatte eine Sturmwarnung herausgegeben.

Dazu war die Rede von einem lang anhaltenden Tief, mit Gewittern und drückender Schwüle,

die einem das Atmen erschwert. Um Berge zu bewältigen, waren das unpassenende Voraussetzungen.

Am Grimselpass in ein Gewitter zu kommen, oder am Ofenpass mit Eiseskälte rechnen zu müssen,

führte dazu, dass ich mich für die entgegengesetzte Richtung entschied.

Ich hatte noch nie den Hennesee gesehen, nur beiläufig von ihm gehört.

Dort sollte man schwimmen können.

Ein überschaubarer See in einer waldreichen Gegend …

 

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Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an XI

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It’s time for relax.                                                                    blond_coffegirl_covered

Der Entspannung das Wort gesprochen.

Entspannung ist keine Kopf-,

sondern eine Gefühlsangelegenheit.

Die Gefühle bewohnen den Körper,

der ebenfalls seine Bedürfnisse hat.

 

Alles möchte frei zirkulieren können,

kann es aber oft nicht.

Warum?

Wer und was, verhindert die freie Zirkulation, den Austausch, das Leben in der Art,

was Leben ausmacht, nämlich die Vielfalt des Seins?

Wer und was blockiert?

Welche Motivationen oder Beweggründe, stehen dahinter?

Der Weg zur Entspannung geht über die Beantwortung von Fragen.

Wer stellt welche Fragen?

Wer gibt welche Antworten?

Auf manches gibt es vielleicht in absehbarer Zeit keine Antworten.

Manchmal werden Antworten verweigert oder idealisiert, rationalisiert

und projeziert.

Viele Fragen werden nie gestellt. Warum?

 

Max Frisch schrieb mal ein Buch mit dem Titel: „Fragebogen“.

Weder Max Frisch, noch die Schweiz, haben die Fragen erfunden,

aber die Idee, aus Fragen ein Buch zu machen, mutet zwar einfach an,

hat aber seine volle Berechtigung, ja Notwendigkeit.

Die Antworten dürfen gerne reifen.

Bloß nicht zu schnell antworten. Das könnte den Verdacht, sogar die Tatsache beinhalten,

es wäre nicht lange genug nachgedacht worden.

Vielleicht wurde überhaupt nicht nachgedacht.

Es wurde einfach agiert oder reagiert.

Über die Konsequenzen ist da noch gar nicht nachgedacht worden.

Entspannung braucht auch eine gewisse Struktur.

 

Es gibt förderliche und hinderliche Elemente.

Druck und Starre, Blockaden und Mauern,

verhindern den freien Fluss, so auch Ängste.

In alledem befindet sich der mehr oder weniger große Wunsch,

oder vielleicht sogar Zwang, Kontrolle ausüben zu wollen oder zu müssen.

Daraus erwächst eine lebensverhindernde, zuweilen lebensfeindliche Struktur,

die sich auf viele Bereiche auswirkt.

Körper – Geist – Seele – Gefühle.

Der Mensch ist nicht mehr im Fluss.

Und wenn er nicht mehr im Fluss ist, dann ist er auch nicht mehr entspannt.

Manchmal hilft da ein Stück Erdbeerkuchen, aber nur manchmal …

 

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Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an X

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Anspannung & Entspannung…                                                                                  Kunstseemit (1 von 1)

aber wie?

Die Zeiten sind nicht nur bewegend, sie sind auch stressig,

voller Druck, oft schlecht bezahlt und unsicher.

Es wird viel gefordert. Der Leistungskatalog ist umfangreich.

Wer steht nicht unter Druck?!

Sichere Arbeitsplätze sind Mangelware, ja, zur Ware am Wühltisch verkommen.

Nur noch selten geht es um Berufung zum Beruf.

Arbeitssklaven sind massenhaft vorhanden. Regt sich jemand wirklich auf?

Es geht zumeist um reinen Funktionalismus,

dessen Schlagzahl ständig erhöht wird.

Und was tun die Menschen?

Die Reaktionen sind vielschichtig.  Eine Kakophonie, ein schräges Orchester,

mit knallharten Dirigenten.

Man denkt an Wagner, an den den Film „Apocalypse Now“,

wo ein durchgeknallter Feldherr mit Cowboyhut, eine Staffel

mit Kampfhubschraubern befehligt.

Zur Musik von Wagner, werden Dörfer in Vietnam bombardiert.

Danach schickt der moderne Kriegsherr seinen Soldaten Lance zum Surfen…

Perversionen gibt es zuhauf.

Aber wer die Macht hat, der nennt sie Pragmatismus, Notwendigkeit, Spass,

Recht, Quote …

wo Menschen subtil oder direkt, zum Abschuss freigegeben werden,

auch im Namen einer vermeintlichen Freiheit, einer Überzeugung und man staune,

im Namen der Menschenrechte…

 

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Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an IX

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My home is my castle.                                  dicker_Turm_top_sun

My home is your castle.

Your castle is my home?

My castle is my home?

What’s home?

A place, where you are safe?

A place, where you can relax?

A place, where you can enjoy?

A place, where your inner roots can be developed, maybe growing?

Can you identify with your home?

Do you love your home?

There are so much different kinds of home.

The first home, is your mind.

And in your mind are living your emotions.

They show you, in what kind of home you are living …

 

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Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an VIII

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Werdet wie die Kinder,                                                          zauberer_hoolahoop

dann ist Stimmung in der Bude!

Ob man auch ins Himmelreich eintritt,

möchte ich gerne offen lassen.

Es bewegt sich aber etwas, das ist so sicher wie

das Amen in der Kirche.

Und damit ist Kindsein dem Erwachsenen in manchem überlegen.

Kinder sind spontan, intuitiv, noch nahe an ihrem Kern.

Erwachsene hingegen zeichnen sich angeblich durch Vernunft und Erfahrung aus,

könnten wichtige Ziele besser überschauen und realisieren.

Mit der These wandelt man allerdings auf dünnem Eis,

sie wird aber vor allem von Erwachsenen proklamiert, zumeist auch gegenüber

ihren eigenen Kindern.

Da behaupten die Eltern alltäglich, sie wüssten wie das Leben funktioniert.

Die kleinen Racker merken aber recht schnell, dass diese elterliche Feststellung,

bei manchen ist es regelrecht eine Doktrin,

völlig überzogen und geradezu irreal ist.

Dieses Schauspiel der Eltern lässt sich alltäglich beobachten,

ob beim Einkaufen, auf der Strasse, im Schwimmbad oder auf einem Kinderfest,schneckenhaus

wo ich zufällig hingeraten war.

Da saßen also die Eltern mit ihren Kindern vor der Bühne,

wo der Spielanimateur versuchte, das Publikum in Stimmung zu bringen,

ihm die spielerischen Elemente des Lebens  schmackhaft zu machen.

Als bei den Kindern die anfängliche Furcht vor

dem großen Mann mit Hut gewichen war,

spielten sie freudig drauf los.

Viele Eltern hingegen, waren mit der Aufforderung,

es mal mit Lust und Freude

zu probieren, ganz offensichtlich überfordert.

Sie konnten es aber nicht mitteilen.

Sichtbar war es allemal …