Glücklichsein als Erziehungsziel?                                                      Glück_dernbach

Im Staate Bhutan gibt es das,

in Deutschland kaum denkbar.

Der kleine asiatische Staat, von dem viele Menschen

noch nie etwas gehört haben, hat das Glücklichsein sogar

in der Verfassung des Landes festgelegt und verankert.

Man möchte dort, dass die eigenen Bürger so glücklich wie möglich sind.

Und dafür tut man etwas, es ist eines der höchsten Staatsziele.

Der Staat Bhutan hat sich selbst in die Pflicht genommen.

Es gibt Minister, Wissenschaftler und Bedienstete, die nur dem Glücklichsein der Bürger

zu dienen haben. Bürgerdiener.

Das ist wohl eine Satire, ein Märchen, werden nicht wenige Leser denken.

Herr Dernbach hat sich wieder eine lustige Klamotte ausgedacht.

Nein, das ist wahrhaftige, gelebte Realität in Bhutan. Der Leser kann es nachprüfen.

Werfen Sie die Suchmaschine an oder noch besser, reisen Sie nach Bhutan!

Die Frage sei erlaubt, warum das Glücklichsein nicht in der deutschen Verfassung als Staatsziel verankert ist?

Warum haben die Erschaffer des Grundgesetzes nicht ans Glücklichsein ihrer Bürger gedacht?

Was ist mit ihren politischen und juristischen Nachfolgern, die permanent am

Grundgesetz rumschnibbeln und klagen?

Auf der Makroebene geht alles los.

Die Verfassung ist das Fundament des Staates.

Dort sind Grundrechte und Grundpflichten niedergeschrieben.

Glücklichsein gibt es für die deutschen Bürger nicht!

Wofür auch? Glückliche Bürger könnten in Bewegung geraten,

sie könnten auf „dumme“ Gedanken kommen.

Glücklichsein fördert die Freiheit.

Dafür muss der Deutsche ganz tief in die Kiste der Geschichte greifen.

Da war doch mal was!

Und dann kommt plötzlich die Blaskapelle um die Ecke und schmettert,

dass einem die Ohren fast wegfliegen:

„Die Gedanken sind frei …!“

So weit waren die Deutschen einst mal gekommen, aber das ist schon lange her…

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