Es gibt Tage, da denkt man an Albert Camus.                                          Camus_selbstwerdung_maß_sw

Die Dinge der Welt, das Sein, das Verweilen.

Wie schaut man auf die Welten?

Und wie wirken die Welten auf einen  selbst?

Ursachen und Wirkungen, jenseits von Linearität und Einfalt.

Die Schmalspur führte von jeher in die Sackgasse,

der begrenzte Horizont, welcher Art auch immer,

geradewegs in die Dummheit.

Geschwätz ist nicht nur en vogue, es ist Diktat und Doktrin.

Kombiniert man diese lapidaren, geschwätzigen Kreaturen mit Macht,

worin diese auch immer bestehen mag, dann werden die Schwätzer nicht nur lästig

und nervraubend, sie sind auch kontaminierend.

Ihr Gift greift die Grundsätze von Beziehungen an, unterhöhlt und zersetzt sie.

Wenn die Schwätzer erst einmal regieren, ist die Diktatur nicht weit.

Diktatur bedeutet Herrschaft, Kontrolle und Unterdrückung.  Die Vielfalt des Seins wird nicht nur verleugnet,

man begrenzt sie, schaltet sie aus.

Die Schwätzer vernichten ganze Kulturen, ohne dass ein Schuss fällt.

Aber ihr Geschwätz wirkt wie ein Kopfschuss.

Man sollte sie frei nach Camus ins Meer tauchen, nicht zum Ersaufen, sondern zur Reinigung

ihrer verschmutzen und vergifteten Gedanken, sollte ihre Stressoren, die sie überall schamlos verbreiten,

abkühlen, wie man Reaktoren runterfährt, die überhitzt sind.

Und wenn sich ihr hitziger und wahnwitziger Schwachsinn abgekühlt hat, falls das überhaupt jemals passiert,

dann werden sie zum Zuhören verurteilt.

Sie müssen ihre Schnäbel halten und die Vielfalt der Welt kennenlernen.

Und das dauert, nicht nur frei nach Camus, ziemlich lange…

Advertisements