Island in the shadow I

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Der Weg lag vor einem, kurvenreich, ungewiss, vielfältig.                     palma_fontäne

In Erwartung der Regenzeit, schien anfangs die Sonne.

Was von der Insel bekannt war, glich einem Holzschnitt.

Diesen Holzschnitt galt es zu bearbeiten, zu schleifen

und zu verfeinern, doch zunächst galt es zu schauen und zu hören.

Unterliegt eine Reise gewissen Bestimmungen,

von denen der Reisende nichts ahnt?

Was ist mit den Bedingungen?

Die Palmen grüssten mit ihren klaren Konturen und manche Erinnerung erwachte.

Den Traum vom Süden nicht zum ersten Mal geträumt, Fragmente im Gepäck,

Puzzleteile im Kopf. Der Boden war immer noch trocken und die Erde zeitweise rot,

Licht und Schattenspiele so, wie diese nur der Süden bietet. Aber Süden ist nicht gleich Süden…

 

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Es gibt Tage, da denkt man an Albert Camus IX

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Nach dem Licht suchen,                                                 camus_sonne_Küsse_düfte_sepia

sich bescheinen lassen,

sich mit dem Licht vereinen.

„Hochzeit des Lichts“,

eine Hochzeit, die im Süden stattfindet,

dort wo die Uhren, falls überhaupt vorhanden, anders ticken.

Es tickt die Ursprünglichkeit, und zwar sehr langsam.

Und ansonsten lauscht man der Natur und ihren Gesängen,

die auffordern, still zu werden.

Ein Anhalten,  Innehalten, eine Introversion, beschienen vom Licht.

Weg von den Rushhours, weg vom Grau, weg von einer krankhaften Betriebsamkeit,

welche nicht nur die Ruhe, sondern auch den Frieden zerstört.

Das Licht verändert, wärmt, erhellt und erheitert.

Die Erde bietet Substanz, Gestein, Staub.

Dazwischen leben Blumen und Sträucher, die ihre Düfte verschenken …