Memory I

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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,                                 fish_girl_board_profil

leben muss man es vorwärts“,

so sagte es S. Kierkegaard.

Bob Dylan meinte hingegen: „Don’t look back!“

Die Wahrheiten liegen bekanntlich zwischen den Polen,

die Feinheiten, die Nuancen auch.

Ob man sich für diese  Zeit nimmt, ist eine andere Frage,

ist eine Wahl, ist eine Entscheidung.

Der Erinnerungen gibt es viele, ihre Farben, ihre Schattierungen, ihre Worte, ihre Klänge, sind so vielfältig, dass sie weder in eine grobe Zeit, noch in einen groben Schädel passen. Alles ist in Bewegung, die Erinnerung, die Gegenwart und die angenommene Zukunft. Bilder im Kopf, Statements,  Folgerungen, Interpretationen und Schlüsse, die schlüssig und unschlüssig sind.

Was bleibt, sind Fragen.

Ob man Antworten findet oder bekommt, ist eine andere Frage, die früher oder später, beantwortet werden sollte. Eine gewisse Konsequenz ist dabei dienlich, genauso wie eine Kompetenz. Für beides muss die Zeit reif sein, der Mensch auch…

 

 

Im Namen der Kommunikation …II

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Das „große Bla Bla“, so nannte es Big Daddy im Film:                                    käse

„Die Katze auf dem heißen Blechdach“, jenem Streifen,

der nun wahrlich schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Man könnte es auch schlicht Geschwätz nennen,

was da geballt unterwegs ist, gepaart, frei nach Thomas Bernhard,

mit Verlogenheit, die der alte, schreibende Schwarzmaler aus Österreich, der ein glänzender Sezierer war, flächendeckend meinte zu erkennen. Ein Sammelsurium aus gegenseitigem Betrug, mehr oder minder gepflegt, mehr oder minder grässlich.

An diesem unwürdigen Schauspiel sind nicht nur die Medien beteiligt, sondern auch der „Normalbürger“, quer durch alle Schichten und Bildungsvolumen. Letztere haben enorm an Größe und Gewicht abgenommen, gleichen einem Schweizer Käse mit mehr Löchern als Substanz. Sprach man noch vor geraumer Zeit von Halbwissen, so hat man sich mittlerweile am Achtelwissen zu orientieren, Tendenz weiter abnehmend.

„Big Brother“ is fucking you, small brother, too.

Denn, wenn es darum geht Farbe zu bekennen, ist der Normalbürger nicht minder schnell verschwunden wie die Medienvertreter. Wenn es um Selbstkritik und Selbstreflektion geht, dann herrscht bestenfalls der Konjunktiv oder man lässt gleich alles unter den Tisch fallen, ändert die Aufführung und das Bühnenbild. Es wird ein hübsches Heimatschauspiel im globalen Dorf aufgeführt, wo man die gute, alte Zeit beschwört, sich nach ihr sehnt, sie aber nicht wirklich betrauert. Für Trauer bleibt keine Zeit.

Denn die nächste Sau muss durchs Dorf getrieben werden …

Im Namen der Kommunikation …

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Es gibt Tage, da denkt man an Erich Fromm,                                                                odeoncupmit

Carl Rogers, Viktor Frankl und Paul Watzlawick.

Es geht um Formen der  Kommunikation, der Erfahrung von Sinn,

der Verarbeitung von Leiden und ihrer Bewältigung.

Alles ist Kommunikation, auch das Schweigen, die Nichtbeteiligung,

die Abwehr, der passive Widerstand.

Andererseits dort, wo auf Teufel-komm-raus kommuniziert wird,

mangelt es häufig an Qualität, Reflektion und Differenzierung.

Ein Post jagt den anderen, eine Schlagzeile versucht die nächste zu toppen.

Die Rasanz geht nicht nur auf Kosten der Tiefgründigkeit, sondern fördert auch die Zersetzung von Haltbarkeit und  Sinn. Man überprüft nicht mehr, man spürt nicht mehr nach, man setzt nicht mehr zusammen, sondern wird ein Teil der flächendeckenden Fragmentisierung, die konträr zum menschlichen Bedürfnis steht, sich als Einheit zu empfinden, eine Einheit anzustreben und sie aktiv zu bilden.

Der Geschwindigkeitsrausch ist nicht die Ausnahme, sondern die Methode, der Mainstream, das Ziel. Kombiniert man nun die Geschwindigkeit mit der Masse an Information, dann ist das durchschnittliche Gehirn eines Menschen überfordert. Überfordert sind aber auch die Gefühle, die einem permanenten Schleudergang ausgesetzt werden. Kein Innehalten, kein Nachspüren, keine wirksame und wirkliche Beteiligung. Am Ende steht die Klick-Unkultur und die Verarmung der Sprache.

Es würde an Zeit mangeln, so lässt es sich vernehmen. Es ist wohl eher so, dass man sich keine Zeit nimmt…

Message to you

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Stop-go-send.                                                                                          fire_wire

Hold the line, keep the secret.

In traffic we trust, in truth not.

Shooting informations, pretending communication.

Welcome in the world of illusions.

Welcome to the world of homo-monkey,

who’s dancing every day for the audience,

a boring & ignoring society, which cannot exist without amusement and crazy jokes.

They are full of fears & senseless thoughts.

One-way-buttons, one-way-views. The bird is not sitting on the wire. The bird is leaving, looking for a quiet place

without traffic & trash, leaving this competition of fake, pretending & lies.

There is a small door to leave the cage …

Step by Step

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Step by step, up & down.

Bild

Port Bou / Spain ( Foto: Stefan Dernbach )

You move slowly, you take your time.

Having a rest at it’s best.

The home of green grass, the smell of fresh air.

You stop, you look around.

„Where did all the good people go?“ ( Jack Johnson )

The birds are singing, sun is shining, listening to the water.

A happy man is a peaceful man & a peaceful man is happy man.

No tricks, no politics, no greed. There is no doubt about. You just think the way you are, you look up to the sky,

following the open horizon. You pick it & you leave it, you turn around. What kind of sound?

„Do you remember?“

( John Lennon )

Yes, I remember. I remember the words, the faces, the promises, the ideas.

I remember the landscape, the beach, the mountains, the high passes, the canyons, the rivers.

Bild

Pyrenäen / France ( Foto: Stefan Dernbach )

It’s a long and winding road, up to the pass. You push, you carry, you laugh and you cry. „Tell me why?“   Is it worth?

Is it making any sense? The clouds are moving slowly and sometimes they seem to be heavy.

Is a hard rain gonna fall?

Thunderbird is cruising. And the clown behind you is smiling, ‚cause he’s looking at you, but you don’t see him.

Ride on, ride on …

letterman II

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Writing as a river is flowing,                                               Camus_Pott_Kerze_Tagebuch_sepia

rolling on, expecting to fly,

between the clouds, up to the sky.

No use for pretending in several terms,

not loosing the last religion.

All acting is passing by.

Listen to the river,

listen to the waves, listen to the words. What kind of melody? What kind of expression?

What kind of search? Between the thoughts, between the lines, between bestsellers & nonsellers. They all try to sell

their empty shells, their homeless minds. Battles in the field of markets, defending the great nothing.

letterman

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To write is to be.                                                                                  ama_lager_sepia

Word by word.

Passion & Expression.

Love it or leave it.

You come in & you come out.

There are no right words, there are words.

It’s a sound of silence, it’s a bath in thoughts, it’s a development.

You take your time, you breathe low, you look around in your brain. You think. You think about foolish people, you think about boring media, you think about this damned circus of lies. You think about fucking business-people, you think about Wall-Street & Dax. What a strange paradise, what a graveyard. You see all this dirty make up, you see the excuses, you see these ill imaginations & actings.

Your ballpen is a defender, your paper a wall.

No hurry, no pressure. You stop. Sit down. Wait. You think of Neil Young & his song: „Thrasher“. Yes, the thrasher is coming, day by day, killing little people, destroying flowers. Round by round. Dying all the time. Where is the protection? Bob Dylan once sang: „Give me shelter from the storm“. There is no shelter. It’s a slow killing on a pavement, where people walk in clean shoes & dirty minds. You want to leave it, but you can’t.

There are no more city lights, just flashs in the dark…

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