Die Kraft des Schreibens                                                                                     camus_diary_revolte

liegt manchmal im Protest, in der Auflehnung

und in der Revolte.

Der Schriftsteller in der Revolte, dafür steht Albert Camus,

der zu den Existenzialisten in Frankreich gezählt wird.

Er beschreibt die Entfremdung des modernen Menschen

in einer befremdenden Gesellschaft, der er nicht nur den Spiegel vorhält, sondern sie seziert und vergleicht, mit den Lebensformen Algeriens, also der nordafrikanischen Kultur, in der er aufwuchs.

In Frankreich hat der gesellschaftskritische Schriftsteller einen wesentlichen höheren Stellenwert als in Deutschland. Victor Hugo, Honoré Balzac, Zola, Rimbaud, Verlaine, Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Viviane Forrester …etc., haben mit ihren Werken zu ihren Zeiten, die Mächtigen angegriffen und deren Arroganz dezidiert zerlegt. Sie beschrieben gesellschaftliche und individuelle Aufstände, kritisierten das Bürgertum, das Beamtentum und den Adel. Sie wiesen auf soziale Mißstände hin, schilderten das Leid der einfachen Menschen.

Dieser rote Faden ist innerhalb der Geschichte ein, wenn nicht, der Leitfaden.

Der Schriftsteller steht an der Seite der Unterdrückten, der Verstoßenen, der Armen und der Ohnmächtigen. Für sie ergreift er das Wort, weil sie es nicht können…

 

 

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