Der Horizont bietet sich dar,                     dage_gegenlicht

weit ausladend, manchmal in

ein Wolkengemälde eingebettet,

erhält er hier und da,

seine Konturen.

Ankerpunkte gibts am Himmel wie auch auf See, ansonsten könnte man sich in der Weite verlieren. Ein Zuviel an Weite kann ebenso bedrohlich wirken, wie ein Zuviel an Enge. Der Grad, was erträglich oder eben unerträglich ist, bleibt individuell, so auch die Vorstellungen von Schönheit und Ästhetik.

Natürlich gibt es Übereinkünfte, Gemeinsamkeiten und Schnittmengen, wodurch auch immer hervorgerufen. Sie gilt es nicht nur zu entdecken, sondern auch zu suchen und zu pflegen.

Wer Freude an der wechselseitigen Entdeckung hat, kann viel finden, wird reichlich beschenkt.

Das ist nichts für Schneckenhäusler und auch nichts für Eingleiser, ob Frau oder Mann.

„Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze“,

meinte einst Franz Kafka.

Das gilt sowohl für das äußere wie auch für das innere „Matrosenleben“…

 

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