Gegen den November-Blues        karussell

helfen zuweilen

Erinnerungen,

die Schönheiten und Freiheiten

beinhalten,

Humoriges und Weitläufiges

ausfächern,

wie ein Vogel, der seine Flügel spreizt.

So öffnet man die ein oder andere Schublade  und schaut hinein. Wörter, Sätze, Bilder, hier ganze Geschichten, dort Fragmente. Ein Reich aus Szenerien und Aufführungen.

Jeder hat seine Tempel, jeder seine Bruchbuden.

Nichts ist langweiliger als permanenter Hochglanz und die Verbreitung von Scheinvernunft. Weder die Welt, noch ihre Bewohner sind vernünftig. Wer das suggeriert oder gar indoktriniert, gibt sich dem Selbstbetrug hin, der den Fremdbetrug zwangsläufig im Gepäck führt. Eine Illusion reiht sich an die andere. Da wundert es dann nicht, wenn es an Substanz fehlt.

Sich erden, den Essenzen Räume anbieten, das gibt es nicht zum Nulltarif. Wer stets safety first pflegt, darf sich nicht über mangelnde Bewegung oder Einseitigkeit beklagen.

No risk, no run…

Die einen sehen das Hamsterrad, die anderen das Karussell. Waren sie jemals bereit ihre Richtung zu ändern? Aus welcher Perspektive schauten sie?

Wozu waren sie überhaupt bereit?

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