Vor dem Fest,

Foto: Stefan Dernbach

Foto: Stefan Dernbach

auf der Zielgeraden unterwegs.

Wem schenkt man etwas?

Was schenkt man?

Bevor man am Rennen

durch die Kaufhäuser

teilnimmt, sich womöglich

die Nerven ruiniert, schaden Momente der Einkehr nicht. Geschenke sind nicht nur eine Frage des Geldbeutels, sondern auch der Gesinnung. Als schreibender Mensch liegt es nahe, Worte zu verschenken, die nicht in Schall und Rauch aufgehen. Das ist aber in diesen hektischen Zeiten mit ihrem schwindelerregenden Tempo gar nicht einfach. Es herrschen die Gesetze des Marktes.

Die Hypes der Werbung, sind die Elefanten im Porzellanladen

Da kann man als Schreiber nicht mithalten, man sollte es auch nicht versuchen. Dann lieber: „klein, aber fein“.

Warum nicht eine Weihnachtsgeschichte schreiben und an einige Freundinnen und Freunde verschenken? Also setzte ich mich hin und tippte so zwei Wochen, was mir zum Fest der Liebe einfiel, dachte generell wieder einmal übers Schreiben nach. In der Weihnachtszeit bietet es sich an, einen Blick aufs Jahr zu werfen und über Werte nachzudenken. Im Namen der Liebe? Im Namen der Vernunft? Im Namen des Mitgefühls? Im Namen der Aufklärung?

Welche Aura umgab das Jahr? Welche Klimata tauchten auf?

Die Zeiten sind zweifellos härter geworden. Wie geht man mit dieser Tatsache um? Was ist in diesen Kontexten zu beobachten, was gab es zu vernehmen?

 

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