Das Thema ist in aller Munde. Flüchtlinge! Ungefähr 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, so der UNHCR der Vereinten Nationen. Jeder verstehst etwas anderes unter dem Wort Flucht. Wer ist ein Flüchtling? Wovor hat er Angst? Wovor flüchtet er oder sie? Es sind globale und persönliche Krisenherde, die den Menschen vertreiben. Seien es nun Krieg, Hunger, Elend, Armut oder politisch, religiöse Überzeugung, es sind triftige Gründe und Notlagen. Kein Mensch verlässt seine Heimat, seine Familie, ohne Not. Bedroht an der eigenen Gesundheit, das Leben in Gefahr, so machen sich die Menschen auf und davon, lassen alles was ihnen lieb und wert ist, zurück. Sie riskieren sogar ihr Leben, um nur einen Funken Aussicht auf ein sicheres Leben zu erhaschen. Bei vielen Menschen geht es dabei um das nackte Überleben.

60 Millionen Flüchtlinge. Jeder ein Mensch, jeder eine Biografie, jeder ein Schicksal.

Armut (1 von 1)

Solche Herausforderungen sind global und niemals national zu bewältigen, zu lösen schon gar nicht. Flucht und Vertreibung ist ein uraltes Problem der Menschheit, welches sich weiter ausdehnen wird. Deshalb kann es auch nur globale Lösungsansätze und Hilfsstrategien geben. Aber die Vereinten Nationen waren sich noch nie einig. Sie waren und sind stets interessen- und machtgesteuert. Die Weltorganisation, die helfen soll, verhindert selbst Lösungsmöglichkeiten, schafft somit neue Konflikte und weitere Not. Konferenzen verlaufen im Sande, finden erst gar nicht statt, die Geberländer zahlen nicht ihre versprochenen Hilfsgelder, der nationale, politische und soziale Egoismus regiert. Mit dieser Haltung wird sich das Problem von Vertreibung und Flucht, weiterhin verschärfen. Es wäre also dringend an der Zeit umzudenken und das politische Handeln zu ändern.

Es fehlt nicht an Mitteln zu helfen, es fehlt an Wille…