Change is coming II

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Wenn das Leben ein Fluss ist, dann ist auch alles in Bewegung; sichtbar und unsichtbar. Nur durch Bewegung entsteht Leben. Wo Dämme gebaut werden, verkümmert die Natur, schlimmstenfalls stirbt sie ab. Mauern verhindern den Austausch.Das ist bei Menschen nicht anders als bei Flüssen. Was bleibt sind künstliche Anlagen und dahinter Rinnsale, zuweilen auch Wüste. Die Demonstration menschlicher Macht im Namen des Profits, der Fortschritt genannt wird, ist ein Rückschritt. Es sichert keine Ressourcen, fördert sie nicht. Er zerstört sie. Nur lässt sich die Natur nicht zerstören. Sie schlägt zurück.

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Wenn man einen Fluss kanalisiert, folgen Überschwemmungen.

Beton und Natur, das passt nicht.

Kurzfristig werden so „Erfolge“ erzielt, langfristig funktioniert das nicht. Und so ist das auch in menschlichen Beziehungen, die ja auch Natur sind. Reglementierungen wirken nur kurzfristig, kanalisieren das, was leben will. So kommt der Mensch auf die Welt und nicht anders. Er will leben, hat einen Lebensinstinkt und feine Antennen. Diese Antennen sorgen für eine natürliche Ausrichtung, die leider im Laufe des Lebens oftmals beschnitten und ruiniert wird. Mit welchen Recht? Es gibt dafür kein Recht. Nirgends ist ein solches niedergeschrieben, Teil einer würdigen Verfassung. Das gibt es nur in Diktaturen. Was eine Diktatur ist, das ist ein Thema für sich. Aber es gilt immer noch der Satz:

„Wehret den Anfängen!“

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Change is coming

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Alle Jahre wieder, der Wechsel, die Schnittstelle, der Übergang. Für Rückblicke ist medial reichlich gesorgt. Gut ist es, selbst einmal zurückzuschauen, was war und was werden kann. Dabei verheddern sich einige unserer lieben Mitmenschen schon vor dem Wechsel in das, was ihrer Meinung nach werden soll.

Die guten Vorsätze, manchmal sollte man sie vielleicht besser undienliche Vorsätze nennen, bilden die Messlatte und zugleich die Barriere.

Man schaut Richtung neues Jahr und sieht Hürden und Hindernisse. Manche bauen zusätzlich welche auf. Dabei stellt sich die Frage nach dem Warum. So banal der Satz auch klingt, er ist wahr: weniger ist mehr. Psychologisch betrachtet könnte man sagen, weniger Konfliktstoffe. Das ist oft leichter gesagt als getan, aber den Weg zu beschreiten, schafft mehr Zufriedenheit und damit Frieden. Und wenn es ein lohnenswertes Ziel gibt, dann ist es Frieden, denn das Jahr war übervoll an Konflikten. Da muss man nicht nur den weltweiten Terror heranziehen, der vielen Menschen die Gesundheit und das Leben gekostet hat. Dazu gehören alle Formen von Krieg, aber auch von Armut. Ein Viertel der Menschen in unserer Gesellschaft, leben am Rande der Armut. Was bedeutet das?

 

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Viele Menschen stellen sich diese Frage nicht. Es besteht ihrer Ansicht nach keine Notwendigkeit. Sie sind bestens versorgt. Ob das wirklich so ist? Materiell-finanziell gesehen, mag das so sein. Doch auch, wenn das Bank-Konto reichlich gefüllt ist, an den existziellen Fragen und Bedingungen, kommen auch diese Menschen nicht vorbei. Bis zu einem gewissen Grad mag das Mogeln funktionieren, in den Essenzen nicht. Da stellen sich jedem Menschen dieselben Fragen. Diese einmal aufzuschreiben, ist eine Idee, die weitere Ideen hervorbringt. Die Sichtweisen werden somit erweitert, die Perspektiven verändern sich. Dabei geht es nicht unbedingt um gravierende Veränderungen, sondern um die Art des Schauens.

Statt Einfalt, möge die Vielfalt gedeihen.

Keine Frage, mit Vielfalt sind immer mehr Menschen überfordert. Sie haben den Tunnelblick, sind schlimmstenfalls festgefahren. Veränderungen sind nicht ihr Ding, dafür aber Ressentiments und Verurteilungen, Abwertungen und schlimmstenfalls Entwürdigungen. Sie stellen sich über andere Menschen, blicken abfällig auf sie herab. Nicht auf Augenhöhe, sondern Über- und Unterordnung ist ihr Ziel, geforderte Anpassung an ihr System, denn nur das zählt. Dieses Menschenbild kennt kein Miteinander und auch keine Meinungsfreiheit, der die Seinsfreiheit vorausgeht.

Was Seinsfreiheit anbetrifft, da braucht es im neuen Jahr Diskurse, die allzu lange nicht mehr geführt worden sind…

 

Merry Zwistmas III

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Endspurt. Kling Glöckchen, kurz Röckchen. Die Weihnachtslieder kommen von Marilyn Monroe: „Diamonds are the girls best friend“. Die Temperaturen sind ungewöhnlich hoch, schneefreie Zone. Statt dem Deo „Frosty“, kauft Herr Birkenstock die Duftkeule „Sex on the Rocks“.

Alles im Namen der Liebe…

Veronika beschäftigt sich derweil in der Drogerie ihres Vertrauens mit einem Massageball, der sogar sprechen kann. Herr Birkenstock hat nicht allzu viel zu sagen, hält aber wacker die Stellung. Schon vor dem Fest knallt der Sektkorken bei den beiden. Es ist alles etwas anders als gewöhnlich…

Bei den Nachbarn fliegt der Hausrat aus dem Fenster: Die Lage ist angespannt und nicht immer einschätzbar. Aber das Paar folgt entschlossen seinem Ziel, das Fest einfach mal anders zu begehen als jedes Jahr…

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Die Story zum Fest … mehr lesen Sie hier

Eine Satire mit Tiefgang

 

 

 

Merry Zwistmas II

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Das Fest naht auch für die beiden Protagonisten:Veronika und Herrn Birkenstock. Unruhige Zeiten stehen den beiden bevor, die ihr ganzes Leben in Bewegung bringen werden…

Ab sofort bestellbar:

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Textauszug:

Die Weihnachtseinkäufe waren eine Stressquelle aus der viele andere neue Quellen entstehen konnten. Eigentlich begann das Drama gegen Ende Oktober. Seitdem in den Geschäften mit der Verfärbung des Laubes schon die ersten Weihnachtsmänner standen, war es mit der Ruhe und dem Frieden vorbei.

Von wegen Herbstmelancholie. Dazu hatte man gar keine Zeit mehr. Man kaufte ein, man tauschte um, man kaufte ein, man tauschte um…

Schon im Oktober Weihnachtsgeschenke zu kaufen, sei besonders intelligent, hatte eine Forschungsgruppe festgestellt. Man käme zu besseren Ergebnissen bei der Auswahl der Geschenke und weil dies so sei, wäre auch anzunehmen, dass der Grad der Zufriedenheit am Tag des Festes, signifikant höher liegen würde als bei der Kontrollgruppe „Finale“. Letzterer Personenkreis ging häufig erst am 24. Dezember auf die Jagd nach Geschenken.

Kaufte man seine Geschenke bis Ende November, war die Rede von Abschlüssen. Dazwischen gab es eine Grauzone, die nur schwer zu prognostizieren war. Die letzte Kontrollgruppe trug den Namen: „Null Bock“. Ihre eindeutige Positionierung hinsichtlich des nahenden Festes und seiner Umstände, wäre als sehr problematisch einzustufen, so die Forscher, da es in dieser Gruppe eine hohe Anzahl von Gewalttaten gab…

Veröffentlichung am 12. Dezember 2015

( schon vorbestellbar )

Aktionspreis für 4 Wochen: 3,99 Euro

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Merry Zwistmas

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Eine spirituelle Geschichte für Anfänger

cover_foto_webDas Fest der Liebe naht. Die Strassen sind festlich geschmückt. Zwischen Brimborium und Verzückung, lauert manche Überraschung. Ist man vorbereitet? Man versucht es stets aufs Neue. Geschenke und gute Vorsätze. Häufig tauchen Grenzen der Planbarkeit auf, durchkreuzen Mitmenschen unseren Wunsch nach einer ruhigen und besinnlichen Zeit.

Mancher sehnt sich nach himmlischem Beistand, um der weihnachtlichen Hölle zu entkommen…

Der Autor Stefan Dernbach, nimmt die Vorweihnachtszeit und das Fest der Liebe in humorvollen Augenschein.

Eine Satire mit Tiefgang.

Veronika und Herr Birkenstock, ein Paar wie du und ich,pendeln zwischen Stress und Überraschungen. Ihre Beziehung erfährt harte Prüfungen, mit denen keiner der beiden zuvor gerechnet hatte…

Veröffentlichungstermin als E-book bei BOOKS on DEMAND https://www.bod.de/ 12. Dezember 2015

ISBN: 97 837 392 173 14 Vorbestellungen in allen gängigen Online-Shops, auch vor dem Veröffentlichungstermin.

Aktionspreis für 4 Wochen: 3,99 Euro, danach 4,49 Euro.