Liebeszeichen – Brandzeichen IV

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Oh, wie schön ist es, ein Künstler zu sein…

Welcher Zunft man nun auch immer angehört, es ist Handwerk und Leidenschaft, zugleich. Originär dem Handwerk entsprungen, ging es dabei weder um Masse, noch um Werbung. Der Künstler hatte seinen Platz am Ort und dort schuf er Tag für Tag. Schaffende Selbstverständlichkeit, selbstverständliche Beschaffenheit…

„Moin!“                                                                                     herz_artist_entrance

„Na, Meister!?“

Da saß der Meister am „Feuer“ und schmiedete…Gedanken, Worte, Sätze, Melodien…

Der Maler schaute auf die Farbtöpfe und nahm sich den Pinsel. Der Musiker weckte das Dorf mit Klängen aus seiner Schalmei oder griff zur Laute. Man kannte sie, die Künstler, sie gehörten dazu, waren geachtet, waren Teil von Feiern & Festen.

Kunst war verortet & fundiert, Kunst nahm sich Zeit, um zu werden…

Und heute haben wir keine Zeit…?

Auch das ist Thema in meinem kommenden Buch:

Liebeszeichen – Brandzeichen, denn die vermeintliche „Zeitlosigkeit“, vielleicht besser gesagt, Zeitknappheit, darf und sollte hinterfragt werden…

Sind wir gestresst, falls ja, warum…?

Die „Herzbaracke“ liegt am Züri-See, schaukelt etwas und bietet herrliche „Aussichen“. Auch ihr setze ich in meinem Buch ein  „Denkmal“, auch weil sie ein „Denk mal!“ als Botschaft verbreitet. Aber eben nicht nur.

Sie verkörpert viel mehr…

In ihr sind unendlich viele Liebeszeichen beheimatet, nicht nur die Liebe zu Details, nein, vor allem die Liebe zur Kunst…

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Liebeszeichen – Brandzeichen III

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Step by step – der Schritte gibt es viele, man sollte sie besser nicht zählen. Es geht voran und das ist gut so. Ja, zwischendurch anhalten, Luft holen, nachspüren…so ein Buchprojekt ist kein Pappenstil. Woran man nicht alles denken muss, wenn man Selfpublisher ist. Da ist das Schreiben eine Säule. Dann kommt die Frage: wie und wo, veröffentliche ich? Soll es ein e-book werden? Wird es eine Druckausgabe geben? Finde ich Unterstützer für mein Projekt? Wie finanziere ich Druck- und Werbung?

Ich denke an Jack Kerouac und seinen Roman: „ON THE ROAD“ –

den er per Hand auf eine Rolle Papier geschrieben hat. Die Legende besagt, es sei eine Rolle Toilettenpapier gewesen. Und die hat er dann an einen Verlag geschickt…und sein Manuskript wurde ein Bestseller. Diese Vorgehensweise ist heute (nahezu) undenkbar.

liebeszeichen_brandzeichen_stefan_dernbach_printDer Buchmarkt wird alltäglich geflutet

Neben gedruckten Büchern, gibt es nun auch e-books. Alles hat seine Vor- und Nachteile, hier das habtische Erlebnis, dort die schnelle Verfügbarkeit mit allem technischen Schnickschnack. Schön ist es, wenn man beides miteinander kombinieren  kann. Das e-book ist die günstigere Version und somit eine Möglichkeit, seine Ideen zu veröffentlichen, wenn man sich halbwegs mit der Technik auskennt. Nicht alles läuft automatisch und auch hier gilt:

Der Weg ist das Ziel…

Nun kann der Leser sich schon einmal ein Bild machen:

Leseprobe

Liebeszeichen – Brandzeichen II

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Da sind sie versammelt, Oscar Wilde, Henry Miller, Thomas Bernhard, Albert Camus… alles Querdenker ihrer Zeit. Nicht zu vergessen: Georg Stefan Troller und Axel Corti.

Ein dynamisches Bild aus vielen Bildern

Alles ist in Bewegung. Sie lebten in verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten, und dennoch gibt es Verbindungen. So auch zwischen meinen Freunden, den lebenden und verstorbenen. Manche würden sie Sonderlinge oder „komische Vögel“ nennen. Komisch gilt nur bedingt, denn Scharfsinn gehört auch mit dazu, hier Esprit, dort britisch, schwarzer Humor. Alles in allem, sind sie aber keine Schwarzseher, auch wenn manche sie gerne so darstellen. Kuriositäten finden sich bei ihnen allemal…

Karl ist inoffizieller Weltmeister im Kaffeehaus-Sitzen, Hippie, ein ehemaliger Hüttenbewohner der Pyrenäen, der verstorbene Louis brachte es fertig, mit Seemannspullover in die Badewanne zu gehen…und Fuchskappe hing nach Lourdes in Südfrankreich am Kreuz. Das sind Eckpunkte eigenwilliger Existenzen.

NORMAL – kann man das nicht nennen,

aber es ist so wie es ist…wie immer man das nennen mag. Es hat stattgefunden und es findet immer noch statt, wenn auch etwas anders…

Liebeszeichen – Brandzeichen ist ab sofort im Handel vorbestellbar

Liebeszeichen Brandzeichen

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Buchprojekt: Liebeszeichen – Brandzeichen

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Dem Zeitgeist geschuldet, aber nicht nur… so entstand die Idee, über Liebeszeichen in verschiedenen Zusammenhängen zu schreiben. Eine Serie kleiner Bücher, die man gut auf Reisen lesen kann, da sie die Lebensreise selbst in den Fokus stellen. Der erste Band dieser Reihe wird bald erscheinen.

Jeder ist unterwegs, hält an, schaut sich um, geht weiter.  Der Prozess gleicht einem Fluss. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, pendelt jeder Mensch. Zum Teil entsteht daraus Zukunft.

Im ersten Band: Liebeszeichen-Brandzeichen,

geht es um Freundschaft als Quelle der Liebe. In digitalen Zeiten nimmt sie immer absurdere Formen an. Menschen klammern sich an ihre Smartphones und pflegen künstliche Freundschaften im Internet, anstatt real aktiv zu werden. Das wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Im Buch betreten neben anderen Protagonisten, zwei schon verstorbene Freunde die Bühne: Fuchskappe & Louis.

Sie waren Wegbegleiter und zugleich Weggestalter:

originell, kreativ, entdeckungsfreudig, musikalisch und belesen. „Verrückt“ auf ihre Weise, könnte man sie auch bezeichnen, weil sie in mancherlei Hinsicht von der Norm abrückten. Fuchskappe pflegte einen nostalgisch anmutenden, britischen Snobismus, den er gerne mit Oscar Wilde verband. Louis war ein „Frankreichfreund“, der Liberté – Egalité – Fraternité – in den Mittelpunkt seines Lebens stellte. Beiden Freunden möchte ich ein Liebeszeichen setzen. Sie hatten auch ihre Brandzeichen.

In Liebeszeichen geht es auch um Polarisierungen in heutigen Zeiten

Sie haben Hochkonjunktur. Jeder gegen jeden. Anstatt zusammenzufügen, driftet man auseinander, und inszeniert das alltägliche Gegeneinander. Dabei geht es weniger um die Lösung von Konflikten, sondern um Bashing, Abwertung und Entwürdigung. Immer neue Spannungsfelder werden geschaffen, wobei Inhalte zu Sprechblasen mutieren. Dazu hat der Seifenblasenmensch von Zürich auch seine Meinung. Er steht am Züri-See und malt bunte Träume in den Himmel. Von der Stadt Zürich bekam er dafür schon Bußgeldbescheide. Beeinträchtigte er den Flugverkehr? Zürich, auch die Stadt der FIFA und der abenteuerlichen Kontenführungen, mit sehr suspekten Inhabern. Aber der Künstler wird verfolgt…Kopfschütteln!

„Die Menschen nehmen sich zu wichtig. Wir sind doch auch nicht mehr als Seifenblasen,oder?“sagt Gunnar.

seifenblasenmann

Die Menschen staunen… und sind von Freude beseelt…

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung meines Buchprojektes: Liebeszeichen. Durch ihre Spende tragen Sie dazu bei, dass neben einer e-book-Version, die bald erscheinen wird, mein Manuskript auch gedruckt werden kann. Natürlich bedarf es auch der Werbemittel, die durch Ihren Beitrag mitfinanziert werden können.

Das e-book erscheint am 30. November 2016

ISBN: 97 837 431 135 72

DANKESCHÖN

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen- Frank Berzbach in Zürich (Teil I)

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Autorenlesung als Überraschung, das kann gelingen oder daneben gehen. Wenn man nicht weiß, was einen erwartet, lässt man es (einfach) geschehen. Der Autor Frank Berzbach war mir bis gestern unbekannt, das hat sich nun reichhaltig geändert und somit die Form. Berzbach, der sich in seinem aktuellen Buch mit „Formbewusstsein“ befasst, gelang es, die nicht einfache Thematik dem Publikum in Zürich anschaulich darzustellen. Keine typische Lesung! Der Kölner Autor moderierte seine Thematiken, ohne zu monologisieren. Kein von Oben-herab, sondern eine Beleuchtung des Menschen von verschiedenen Seiten.

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„Wir sind geprägt von der Form“, so Frank Berzbach.

Der alltägliche Rhythmus, bestehend aus Aufstehen, Anziehen, Essen, Arbeit, Beziehungen, Medien… wiederholt sich, darin erkennbar persönliche Rituale, Gewohnheiten und Leidenschaften. Inwieweit ist man sich diesen bewusst? Katholik Berzbach schlug Brücken zum Zen-Buddhismus.

„Form ist Leere, Leere ist Form“,

zitierte er einen alten Meister, von denen es im Buddhismus zahlreiche gibt. Bewusstsein, Achtsamkeit, Leben zusammenführen, nicht mit dem Ziel Erleuchtung zu erlangen, das wäre zu weit gegriffen, sondern um für Harmonie zu sorgen. Wer den Autor erlebt, merkt schnell, dass es sich bei Berzbach um keinen esoterischen Weichspüler handelt. Einfache Lösungen gibt es nicht, wohl aber Rahmenbedingungen, die das Innere prägen. Zweifellos liegt dem Autor das alte Wissen am Herzen, welches bis heute überlebt hat, aber gefährdet ist. Die alltägliche Überflutung des Menschen durch Reize, gefährdet den Rahmen. Mediale Zuschüttung, dominiert von Fragmenten und Banalitäten…die das alte Wissen um die Existenzmöglichkeiten des Menschen untergräbt, flutet, manche würden sagen, kontaminiert.

In diesem gewaltigen Verdrängungsprozess gibt es aber immer auch die Rufer in der Wüste.

Frank Berzbach ist einer von ihnen…ob er sich dabei manchmal einsam fühlt, ließ er nicht durchblicken. Eine Kämpfernatur, die in ihm steckt, war jedoch unübersehbar. Nein, Berzbach gibt sich nicht leicht zufrieden, so erschien es zumindest. Kein Kniefall vor „heiligen Kühen und Ochsen“ der schreibenden Zunft, wenn das, was sie von sich geben, Berzbach nicht schlüssig erscheint. Er möchte gerne auf Herz und Nieren prüfen, abgleichen, wohlwissend, dass man nicht alles vergleichen kann. Nach der Prüfung kommt das Zusammenführen der Erfahrungen. Daraus entstehen Gedankenbilder, die auf Erkenntnis beruhen und die der kreative Mensch dann mit anderen Menschen teilt. Er behält sie nicht für sich, weil sie kein Besitz sein können. Jeder Mensch bedient sich bei anderen Menschen, aber was fängt er damit an…?  Welche Form gibt er seinen Erfahrungen und wie gibt er sie weiter…?

Frank Berzbach , „Formbewusstsein“ , erschienen im Hermann Schmidt Verlag