Leichtigkeit des Seins

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Man kann an Milan Kundera denken, aber auch an den Frühling. Ist sie nun „unerträglich“ wie bei Kundera im Titel oder wünschenswert wie der nahende Frühling. Viele hoffen auf den Frühling, warten sehnsüchtig auf wärmende Sonnenstrahlen. Unbeschwert unterwegs sein können, ist ein Geschenk des Lebens. Jeder hat es mal irgendwann erlebt und kann sich vielleicht noch daran erinnern.

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Frei sein von MÜSSEN und SOLLEN…bedeutet die Freiheit, sein zu können, der man sein möchte. Das ist kein Verbrechen, das ist gesund. Es fördert Glücklichsein …und Zufriedenheit, auch in Beziehungen jeglicher Art. Der Mensch lebt ganz und nicht zerstückelt. Und nur so kann er aufblühen…und sich entfalten. Die Unterstellung an „den“ Menschen, er würde seine Freiheiten schamlos ausnutzen, wenn er sie hätte, aus welcher Ecke kommt dieses Misstrauen? Was steckt dahinter? Wer sind die „Meinungsmacher“ der Unfreiheit. Wie leben sie?

Freiheit sollte kein Luxusartikel sein und mit Freiheit meine ich nichts anderes als sein zu können, wer man sein möchte…und zwar so gut es geht. Das hat nichts mit egoistischen Freifahrten zu tun, derer sich eine kleine Gruppe in der Gesellschaft nachweislich bedient. Es wird auch immer so bleiben, weil es schon immer so war. Aber diejenigen, die nicht zu dergleich erlauchten Kreisen gehören, stehen genauso vor der Frage, sogar noch viel mehr, wie frei sie sein können? Wieviel Leichtigkeit des Seins ist möglich?

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Franz von Assisi

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„Nur in den Armen können wir Gott etwas schenken.“

Franz von Assisi
(1182 – 1226), eigentlich Giovanni Bernadone, katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens

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wenn Wut und Hass, das Klima vergiften

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Rücksichtslose Gebärden und Aktionen, sind Teil unseres Alltags geworden. „Man bewirft die Menschen erst einmal mit Dreck…“, so einst Hagen Rether. Dazu gehören Beleidigungen, Hass-Mails…etc., die unlängst vom Justizminister Heiko Maas thematisiert wurden.

„Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“

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Leider dauert es viel zu lange, bis solche Hass-Kommentare bei Facebook und anderen sozialen Medien, gelöscht werden. Die Strafverfolgung von Menschen, die andere Menschen beleidigen und bedrohen, hinkt mehr als hinterher. Dabei fehlt es solchen finanzstarken Globalplayer im Social-Media-Bereich nun wahrlich nicht an Geld, um für eine adäquate Infrastruktur zum Schutze seiner User zu sorgen, zu denen auch Kinder und Jugendliche gehören, aber eben auch Erwachsene.

Die Politik hat der Entwicklung: Aufspaltung der Gesellschaft – viel zu lange zugeschaut. Nun bekommt sie den Wildwuchs, der entstanden ist, offenbar nicht mehr in den Griff, sondern rudert nur noch hinterher. Einer ihrer Hauptaufgaben, die Würde des Menschen zu schützen ( Artikel 1 unserer Verfassung ), sollte wieder die Hauptaufgabe werden.

Weder Hass-Kommentare noch Beleidigungen, sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn man von der Würde des Menschen als Grundrecht spricht, dann gehört dazu auch die Unversehrtheit des Menschen. Diese hat der Staat laut seiner Verfassung seinen Bürgern zu garantieren, sofern es sich nicht um eine höhere Gewalt handelt, die die Unversehrtheit gefährdet.

Pause

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„Wenn man sieht wie viele rennen, kann man immer schlechter pennen…“

sprach Kater Horst.

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Lichtverhältnisse

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Licht ins Dunkel bringen…    einstein

Dunkel gibt es nicht, sagte Betz. light_line_top

Es gibt nur mehr oder weniger Licht.

Lichtverhältnisse  & Kontraste…

Und es gibt Aussparungen, so auch Lichtwellen & Lichtlinien…, ja sogar Lichtgeschwindigkeit. Die Wirkung von Licht ist wohltuend. Sonne. Wärme. Lichtzeichen. Sie zu setzen entgegen Ressentiments, Hass, Abwertung, Diskriminierung, Rassismus… also all jenen Verhaltensweisen, die Ungleichheit schaffen oder anstreben, sie zu schaffen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ( Artikel 1 des Grundgesetzes ) – das ist der Maßstab, der Mittelpunkt, das Zentrum, der Leitgedanke.

Grupo Sal & Alberto Acosta

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„Buen Vivir“  – gutes Leben, hat darauf der Mensch ein Recht?

Schaut man sich die Welt an, wie sie ist, dann müsste man antworten: Nein!

Kann man daran etwas ändern? Ja!

Wie? Es gibt viele Wege…sei es durch Musik und Wort, oder …

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Grupo Sal ist das musikalische Zusammenspiel verschiedener Nationen, eine gewachsene Einheit, trotz Verschiedenheit. Wahrlich ein Erlebnis: temperamentvoll, lebendig, vielfältig…versehen mit Erfahrung aus Jahrzehnten.

1987 erstmals mit dem Schauspieler Dietmar Schönherr auf Tour: „Nicaragua mi amor“, jetzt unterwegs mit dem ecuadorianischen Ökonom und Politiker Alberto Acosta, der sein Konzept: „Buen Vivir“ gestern in Siegen in der Martini-Kirche vorstellte.

Es war ein Stück gutes Leben, was dort präsentiert wurde…

Mehr davon, möchte man sagen, denn woran es oftmals in heutigen Zeiten mangelt, ist das Verbindende, aber auch die „Natürlichkeit“ des Seins. Spätestens beim Lied „Taki Ongoy“, entfachte sich der gute Zauber, die Magie, die Ursprünglichkeit…die in Mutter Erde beheimatet ist. Der Musiker Fernando Dias Costa von Grupo Sal, trug das Lied mit solch einer Intensität vor, dass sich wahrlich der gute Geist entfaltete. Da steckte mehr Energie drin als in allen Powerriegeln dieser Welt.

Künstlichkeit kann niemals Natur ersetzen

Das ist keine „linke“ Idee, sondern überprüften Wissen, welches viel zu oft in den Hintergrund gedrängt wird. Den Fokus wieder auf die Natur setzen, das hat sich der Ökonom und Politiker  Alberto Acosta auf die Fahnen geschrieben.

Denn aus der Natur kommt und erwächst das „Buen Vivir“…

Buchprojekt: Liebeszeichen – Brandzeichen

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Dem Zeitgeist geschuldet, aber nicht nur… so entstand die Idee, über Liebeszeichen in verschiedenen Zusammenhängen zu schreiben. Eine Serie kleiner Bücher, die man gut auf Reisen lesen kann, da sie die Lebensreise selbst in den Fokus stellen. Der erste Band dieser Reihe wird bald erscheinen.

Jeder ist unterwegs, hält an, schaut sich um, geht weiter.  Der Prozess gleicht einem Fluss. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, pendelt jeder Mensch. Zum Teil entsteht daraus Zukunft.

Im ersten Band: Liebeszeichen-Brandzeichen,

geht es um Freundschaft als Quelle der Liebe. In digitalen Zeiten nimmt sie immer absurdere Formen an. Menschen klammern sich an ihre Smartphones und pflegen künstliche Freundschaften im Internet, anstatt real aktiv zu werden. Das wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Im Buch betreten neben anderen Protagonisten, zwei schon verstorbene Freunde die Bühne: Fuchskappe & Louis.

Sie waren Wegbegleiter und zugleich Weggestalter:

originell, kreativ, entdeckungsfreudig, musikalisch und belesen. „Verrückt“ auf ihre Weise, könnte man sie auch bezeichnen, weil sie in mancherlei Hinsicht von der Norm abrückten. Fuchskappe pflegte einen nostalgisch anmutenden, britischen Snobismus, den er gerne mit Oscar Wilde verband. Louis war ein „Frankreichfreund“, der Liberté – Egalité – Fraternité – in den Mittelpunkt seines Lebens stellte. Beiden Freunden möchte ich ein Liebeszeichen setzen. Sie hatten auch ihre Brandzeichen.

In Liebeszeichen geht es auch um Polarisierungen in heutigen Zeiten

Sie haben Hochkonjunktur. Jeder gegen jeden. Anstatt zusammenzufügen, driftet man auseinander, und inszeniert das alltägliche Gegeneinander. Dabei geht es weniger um die Lösung von Konflikten, sondern um Bashing, Abwertung und Entwürdigung. Immer neue Spannungsfelder werden geschaffen, wobei Inhalte zu Sprechblasen mutieren. Dazu hat der Seifenblasenmensch von Zürich auch seine Meinung. Er steht am Züri-See und malt bunte Träume in den Himmel. Von der Stadt Zürich bekam er dafür schon Bußgeldbescheide. Beeinträchtigte er den Flugverkehr? Zürich, auch die Stadt der FIFA und der abenteuerlichen Kontenführungen, mit sehr suspekten Inhabern. Aber der Künstler wird verfolgt…Kopfschütteln!

„Die Menschen nehmen sich zu wichtig. Wir sind doch auch nicht mehr als Seifenblasen,oder?“sagt Gunnar.

seifenblasenmann

Die Menschen staunen… und sind von Freude beseelt…

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung meines Buchprojektes: Liebeszeichen. Durch ihre Spende tragen Sie dazu bei, dass neben einer e-book-Version, die bald erscheinen wird, mein Manuskript auch gedruckt werden kann. Natürlich bedarf es auch der Werbemittel, die durch Ihren Beitrag mitfinanziert werden können.

Das e-book erscheint am 30. November 2016

ISBN: 97 837 431 135 72

DANKESCHÖN

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