Nach-Hause-Kommen

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„Feel like home“, diese Worte sind schon alt…ob sie wohl aus England stammen? Angesiedelt sind sie im Grunde überall, denn sie sprechen von einem tiefen menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit und Wärme. Worum es auch bei ihnen geht, das sind die Wurzeln des Menschen. Man kann nur mit ihnen, aber nicht gegen sie leben. Ohne Identifikation gibt es keine sinnvolle Existenz und ohne Sinn, kein Grund, es sei denn, der Mensch würde sinnlos handeln oder durch Sinnlosigkeiten angetrieben werden. Diese können aber niemals das Bedürfnis des Nach-Hause-Kommens füllen; im Gegenteil.

herzmeer

Einklang und Stimmigkeit, danach sehnt sich der Mensch, denn Einklang trägt…und erzeugt Wohlgefühl. Über die „Wurzeln“ gelangen die Nährstoffe in jedes Lebewesen. Ist der Boden aber kontaminiert oder versiegelt, kann kein Wachstum gelingen, dann gibt es auch kein „Nach-Hause-Kommen“. Wachstum ist unumgänglich mit Identifikation verbunden.

Culture Bike

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It’s not a bicycle race,

it’s time to relax.

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Jede Reise – jedes Projekt, beginnt mit den ersten Schritten.

Mit der Elektro-Rikscha Stadt & Land entdecken,da kann man nicht verlieren, sondern nur gewinnen.

Steigen Sie ein und fühlen Sie sich wohl. Entspannt Kultur & Literatur genießen,ein Ausflug ins Grüne mit Picknick oder die romantische Runde zur blauen Stunde…,das möchte ich in naher Zukunft anbieten.

Umweltfreundlich die Stadt des Malers Peter Paul Rubens entdecken, dessen Gemälde auf einem der sieben steilen Hügel im Oberen Schloss zu sehen sind.#Viele Menschen scheuen den anstrengende Weg dort hinauf, versäumen somit die Altstadt, hübsche Cafés, die moderne Bibliothek, die Nikolai-Kirche mit Siegens Wahrzeichen, dem „Krönchen…und vieles mehr.

Ich, Stefan Dernbach, ( freier Autor und erfahrener Radreisender), lade Sie ein, zu meinem Projekt: Culture Bike. Ihr Einstieg in die Förderung und Unterstützung meiner Idee, dient den Menschen und der Umwelt, sich und die Umgebung,neu und entspannt zu erleben…

Steigen Sie ein …

Stefan Dernbach LITERATOUR

Kontakt:

Mail: stefandernbach@web.de

Für Förderer und Unterstützer meines Projektes:

Bankverbindung: Sparkasse Siegen

IBAN: DE90 4605 0001 0330 7076 62

BIC: WELADED1SIE

Albert Schweitzer: Leben

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„Ich bin Leben das leben will, inmitten von Leben, das leben will (…)

Du sollst Leben miterleben und Leben erhalten.“

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Postfaktisch oder das Drama der einfachen Betrachtungen

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Einfach sich empören, das muss nichts mit Fakten oder Überblick zu tun haben, auch nichts mit Bildung. Die Inszenierung des Dagegen, ist keine Lösung, oftmals nicht einmal eine tragfähige Erklärung oder Beschreibung. Weder die Welt, noch die Gesellschaft, noch der Mensch ist einfach.

Das Sein ist komplex

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Wer die Komplexität der Prozesse negiert, der macht es sich allzu einfach.

„Schluss mit dem Philosophieren“, bedeutet nichts anderes als: Denkverbot. Und wo Denkverbote herrschen, da liegen die Seinsverbote nahe. Sie werden vorbereitet und angestrebt. Einbahnstrassen. Man sucht keinen Dialog.

Behauptungsunkultur

Aber gegen wen oder was? Warum das Dagegen? Geht es um Werte, wenn ja, um welche? Oder geht es nur um Protest?

Falls ja, so werden keine Lösungen erzielt…

„Herzbaracke“

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Man spaziert, schaut hier und da: Das Boot am See, plötzlich entdeckt. Zürich abseits der teuren Hotels, der Luxus-Autos und Funktionäre. Türkisfarbenes „Hausboot“ mit Theater & Musik. Einfach mal hineinschauen, sich bezaubern lassen.

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Die Bühne ist klein,aber fein. Der Herr des Hauses, Frederico, hält eine kurze, vitale Rede:

„Geniessen Sie den Abend …in der Herzbaracke!“

Während die Bedienungen in sinnlicher Kostümierung, Speis und Trank servieren, gleitet der Rotwein über die Zunge. Man wähnt sich in einer anderen Zeit. Eine Perle auf der Seeoberfläche. Augen auf! Zuhören! Doch zuvor kommt die Suppe auf den Tisch. Es kann auch etwas anderes sein. Das Glas Rotwein schimmert im Kerzenschein. Die Damen am Tisch frönen mit ihrer Kleidung den Zwanziger Jahren, die für ihre „Sündhaftigkeit“ und Lebendigkeit stehen, aber auch für die Vielfalt der Kultur. Die Federboa darf nicht fehlen, so auch die Perlenkette. Ein Hauch von Verruchtheit, aber dezent und verführerisch. Die Kunst der Damenwelt, ein altes Wissen, ja noch mehr:

die Kunst der Verführung, auf besonderer Klaviatur…

Leben erfahren, mit allen Sinnen… das lässt sich in der „Herzbaracke“ finden. Träume werden nicht nur angeregt, sondern ausgelebt.

Jeder Mensch hat Träume, sie müssen keine Schäume bleiben…

Buchprojekt: Liebeszeichen – Brandzeichen

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Dem Zeitgeist geschuldet, aber nicht nur… so entstand die Idee, über Liebeszeichen in verschiedenen Zusammenhängen zu schreiben. Eine Serie kleiner Bücher, die man gut auf Reisen lesen kann, da sie die Lebensreise selbst in den Fokus stellen. Der erste Band dieser Reihe wird bald erscheinen.

Jeder ist unterwegs, hält an, schaut sich um, geht weiter.  Der Prozess gleicht einem Fluss. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, pendelt jeder Mensch. Zum Teil entsteht daraus Zukunft.

Im ersten Band: Liebeszeichen-Brandzeichen,

geht es um Freundschaft als Quelle der Liebe. In digitalen Zeiten nimmt sie immer absurdere Formen an. Menschen klammern sich an ihre Smartphones und pflegen künstliche Freundschaften im Internet, anstatt real aktiv zu werden. Das wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Im Buch betreten neben anderen Protagonisten, zwei schon verstorbene Freunde die Bühne: Fuchskappe & Louis.

Sie waren Wegbegleiter und zugleich Weggestalter:

originell, kreativ, entdeckungsfreudig, musikalisch und belesen. „Verrückt“ auf ihre Weise, könnte man sie auch bezeichnen, weil sie in mancherlei Hinsicht von der Norm abrückten. Fuchskappe pflegte einen nostalgisch anmutenden, britischen Snobismus, den er gerne mit Oscar Wilde verband. Louis war ein „Frankreichfreund“, der Liberté – Egalité – Fraternité – in den Mittelpunkt seines Lebens stellte. Beiden Freunden möchte ich ein Liebeszeichen setzen. Sie hatten auch ihre Brandzeichen.

In Liebeszeichen geht es auch um Polarisierungen in heutigen Zeiten

Sie haben Hochkonjunktur. Jeder gegen jeden. Anstatt zusammenzufügen, driftet man auseinander, und inszeniert das alltägliche Gegeneinander. Dabei geht es weniger um die Lösung von Konflikten, sondern um Bashing, Abwertung und Entwürdigung. Immer neue Spannungsfelder werden geschaffen, wobei Inhalte zu Sprechblasen mutieren. Dazu hat der Seifenblasenmensch von Zürich auch seine Meinung. Er steht am Züri-See und malt bunte Träume in den Himmel. Von der Stadt Zürich bekam er dafür schon Bußgeldbescheide. Beeinträchtigte er den Flugverkehr? Zürich, auch die Stadt der FIFA und der abenteuerlichen Kontenführungen, mit sehr suspekten Inhabern. Aber der Künstler wird verfolgt…Kopfschütteln!

„Die Menschen nehmen sich zu wichtig. Wir sind doch auch nicht mehr als Seifenblasen,oder?“sagt Gunnar.

seifenblasenmann

Die Menschen staunen… und sind von Freude beseelt…

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung meines Buchprojektes: Liebeszeichen. Durch ihre Spende tragen Sie dazu bei, dass neben einer e-book-Version, die bald erscheinen wird, mein Manuskript auch gedruckt werden kann. Natürlich bedarf es auch der Werbemittel, die durch Ihren Beitrag mitfinanziert werden können.

Das e-book erscheint am 30. November 2016

ISBN: 97 837 431 135 72

DANKESCHÖN

Zeit nehmen

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In Anlehnung an den Buchtitel „Die Entdeckung der Langsamkeit“ kann man wohl eher von der Verdrängung der Langsamkeit sprechen. Denkbar ist auch: Das Diktat der Schnelligkeit. Hinzu kommt zwangsläufig eine Masse von Informationen, die kaum bis gar nicht zu verarbeiten sind. Das erhöht nicht nur die Fehlerquote, sondern auch das bruchstückartige Gequassel. Fragmente dominieren, Ausschnitte erheben einen Anspruch auf Wahrhaftigkeit, den sie gar nicht erfüllen können, denn es fehlt ihnen an Breite und Tiefe.

Betrachtung braucht Zeit

 

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Das Wort Zeitraffer spricht für sich. Man rafft sich ein paar Minuten zusammen und schaltet gleich wieder um. Der nächste Gang wartet nicht, er lauert, er drängelt, er fordert auf. In diesem Zusammenhang erscheint es nicht übertrieben von Nötigung zu sprechen. Aber wer nötigt wen? Wer setzt die Schwerpunkte? Wer trifft die Entscheidungen darüber, was wert und weniger wert ist? Von Unwert sollte nicht die Rede sein. Oscar Wilde meinte einst sinngemäss, dass man von allem etwas lernen könne. Das setzt aber Offenheit und einen Willen voraus, sicher auch einen mehr oder weniger differenzierten Hintergrund. Vor allem muss man sich aber Zeit nehmen.

Wer sich keine Zeit nimmt, der wird auch nichts verstehen, denn Verstehen ist keine leichte Angelegenheit…

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