Schreiben warum?

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Das Tagebuch liegt auf dem Tisch. Denken an verschiedene Autoren…und Richtungen.

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Thomas Bernhard meinte sinngemäss, schreiben, weil sonst das Leben für ihn nur schwerlich zu ertragen sei. Der Umgang mit Hindernissen, Hürden und Blockaden…dem Inneren einen Ausdruck verleihen. In diesem Zusammenhang fällt Georg Stefan Troller ein:

„Das Innere wächst sich nach außen.“

Troller, der Exilant, kommt in seinen Büchern und Filmen, immer wieder auf die Brüchigkeiten des Lebens zu sprechen. Hier kann sprachlicher, in diesem Sinne schriftlicher Ausdruck, eine Hilfe und Ortsbestimmung sein. Der Schreiber drückt sich aus, so wie der Fischer den Anker wirft…ohne zu wissen, wo er landet. Die Weite kann Reiz und Schrecken zugleich sein. Dem Niemandsland steht die Verortung gegenüber. Wie lange kann man sich den Schwachsinn einer Konsum-Diktatur noch antun? Das ist nur eine Frage des Weges. Und schon ist man bei Albert Camus und der „Hochzeit des Lichts“. Jeder Schreiber wünscht sich lichte Momente…

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„Bin am Meer“ 2

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Die Stimme der Indianerin …

Oriah Mountain Dreamer

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Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist

und ob du zu träumen wagst,

der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,

um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen

und für das Abenteuer des Lebendigseins…“

Um das Lebendigsein geht es im Buch: „Bin am Meer“.Was sind die Kraftquellen des Menschen? Wodurch werden sie gefördert, wodurch behindert? Der Meeresguide Leif kommt nicht nur auf das alte Wissen der Indianer zurück, sondern auch auf das Wesen der Kinder, die von Natur aus spontan und unmittelbar sind. Sie sind nicht nur nahe an ihren Gefühlen, sondern dem Herzen nahe, so Leif. Neugierig wollen sie die Welt entdecken…durch zweckfreies Spiel. Die Zweckfreiheit ist dem Erwachsenen fremd. Die gesamte Existenz erscheint zweckbestimmt, was sich nicht nur in Sachzwängen äußert…sondern auch in der Interaktion.

Culture Bike

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It’s not a bicycle race,

it’s time to relax.

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Jede Reise – jedes Projekt, beginnt mit den ersten Schritten.

Mit der Elektro-Rikscha Stadt & Land entdecken,da kann man nicht verlieren, sondern nur gewinnen.

Steigen Sie ein und fühlen Sie sich wohl. Entspannt Kultur & Literatur genießen,ein Ausflug ins Grüne mit Picknick oder die romantische Runde zur blauen Stunde…,das möchte ich in naher Zukunft anbieten.

Umweltfreundlich die Stadt des Malers Peter Paul Rubens entdecken, dessen Gemälde auf einem der sieben steilen Hügel im Oberen Schloss zu sehen sind.#Viele Menschen scheuen den anstrengende Weg dort hinauf, versäumen somit die Altstadt, hübsche Cafés, die moderne Bibliothek, die Nikolai-Kirche mit Siegens Wahrzeichen, dem „Krönchen…und vieles mehr.

Ich, Stefan Dernbach, ( freier Autor und erfahrener Radreisender), lade Sie ein, zu meinem Projekt: Culture Bike. Ihr Einstieg in die Förderung und Unterstützung meiner Idee, dient den Menschen und der Umwelt, sich und die Umgebung,neu und entspannt zu erleben…

Steigen Sie ein …

Stefan Dernbach LITERATOUR

Kontakt:

Mail: stefandernbach@web.de

Für Förderer und Unterstützer meines Projektes:

Bankverbindung: Sparkasse Siegen

IBAN: DE90 4605 0001 0330 7076 62

BIC: WELADED1SIE

Denkmal

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Es kommen Tage, da möchte man nicht mehr in den Kampf ziehen, keine Verteidigungslinie mehr errichten und auch nicht mehr angreifen. Das ist in heutigen Zeiten nahezu undenkbar, aber es könnte möglich sein. Dahinter steckt kein rezeptualer, von Idealen überfrachteter Pazifismus aus einem Friedensbuch oder einem romantischen Traum, sondern Beobachtung und Erfahrung.

„War es nicht schon immer so?“ lautet die suggestive Frage.

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Oberflächlich betrachtet, könnte man das so sagen. Kriege hat es immer gegeben, Hunger und Armut auch. Das große Bla Bla hat schon mit der „Katze auf dem heissen Blechdach“ ein Denkmal bekommen. Aber das ist schon lange her. Sollte man vielleicht versuchen, eine weitere Skulptur zu schaffen? Zweifel tauchen auf. Ist nicht schon alles gesagt worden? Die Fakten liegen doch auf dem Tisch. Also nochmal über Fragestellungen nachdenken.

„Wie ist es möglich, dass ..?“

„Was ist möglich?“

„Warum ist es möglich und warum ist es unmöglich?“

Albert Camus meinte mal, es bräuchte mindestens zehn Jahre, bis man eigene Ideen hervorgebracht hätte, die man mit einem gewissen Recht vertreten könne, vielleicht dürfe. Diese vorsichtige Haltung gegenüber der eigenen Meinung verdient hohen Respekt. Eigentlich müsste sich jeder an ihr messen lassen, sich selbst an ihr messen. Gemessen wird, keine Frage. Aber wer setzt die Maßstäbe? Allgemeingültigkeit gibt es nicht, das vorneweg. Was es gibt: beobachtbare, erfahrbare Tendenzen, deren Recht auf umfassende Schlussfolgerung als solches zwar erwünscht, aber nicht vertretbar ist. Der Wunsch nach klaren, eindeutigen Antworten, ist nicht immer gegeben. Andererseits gibt es aber auch einen Hunger nach Klarheit. Wer freut sich nicht, wenn der Nebel sich lichtet…die dicken Wolken sich endlich beginnen aufzulösen.

„Was braucht es dazu?“

Das Tagebuch liegt auf dem Tisch, die Blätter sind unbeschrieben…das denkt man, aber ist es so…?

Vieles spricht dagegen…

Wir brauchen…

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„Wir brauchen Menschen,

die zu- und ja sagen,

uns annehmen wie wir sind,

und so begegnen,

dass wir wagen,

Gefangenes zu befreien,

Verschüttetes freizulegen,

Angst abzubauen

und Vertrauen wachsen zu lassen.

Stefan Dernbach_Paris_Japan_sepia

Wir brauchen Menschen,

die verstehen,

dass manches nicht gelingt;

die uns unterstützen und begleiten,

ermutigen und stärken.

Und wir können anderen

dieser Mensch sein.“

Max Feigenwinter

Form Bewusst Sein

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Das Puzzle des Alltags ist geprägt von Gewohnheiten und Mustern. Wieviel Zeit nimmt man sich für was? Das ist nur eine Fragestellung von vielen, die Frank Berzbach in seinem Buch „Form Bewusst Sein“ aufwirft. Wie ist es um den Alltag bestellt? Wodurch zeichnet er sich aus? Wir folgen Realitäten, Trends, Erfahrungen, Zwängen, Wünschen…und erschaffen dadurch Erlebenswelten:

Ernährung, Liebe, Medien, Kleidung, Besitz …

das ist die Grundausrichtung, woran sich Frank Berzbach orientiert und seinem Buch eine Grundordnung verleiht, die hilfreich, weil basal ist. Allem vorangestellt ist die Form der Beschränkung. In vermeintlich grenzenlosen Zeiten, wird alleine schon das Wort: „Beschränkung“ in Erstberührung manchem die Lust verderben, geht man doch gerne über das Limit, ohne jedoch die Folgen zu bedenken. Nichts aber bleibt folgenlos, schon gar nicht das Extrem. Wie sieht der Rahmen aus? Der Mensch braucht Rahmenbedingungen und Eckpunkte. Sie geben Halt und Sicherheit, sie geben Orientierung.

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Wie gestalten wir unseren Alltag, wodurch ist er bestimmt und gekennzeichnet? Wonach streben wir?

Freiheit, Geld, Glück, Leistung, Anerkennung, Lob, Statussymbole, Macht, Gemeinschaft, Teilhabe, Erfolg, Liebe, Gesundheit, Sicherheit, Logik, Geborgenheit, Mitgefühl, Spiritualität, Glaube…etc. Hinter diesen Schlagworten verbergen sich ganze Welten von Vorstellungen, Geschichten und Erlebnissen. Nichts von alledem gibt es grenzenlos, obschon es gerne suggeriert wird. Versprechen von paradiesischen Zuständen, angeblich immerwährend, sind nichts als Illusion und Verführung, womit viel Geld verdient wird und Menschen, zuweilen ahnungslos, in die Irre sich bewegen. Dabei sind die sozialen Folgekosten immens: Übergewicht, Medienabhängigkeiten, stoffliche Süchte, Ängste, Gier, Konkurrenzdruck, Raserei, Völlerei, …all das macht den Menschen unfrei. Nur das Versprechen lautet anders:

Je mehr, umso besser….eine Gleichung, die irgendwann nicht mehr aufgeht.

Wenn wir uns beschränken, widersetzen wir uns, bestimmen wir selbst die Form in hohem Maße. Wir liefern uns nicht dem Heilsversprechen der Grenzenlosigkeiten aus. Wie autonom können wir sein? Wo können wir Grenzen setzen. Begrenzungen schaffen Freiräume, klären, geben Form. Dabei geht es auch um Identität. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin, wo nicht?

Sich mit Formen zu befassen bedeutet, sich Gedanken um Schönheit, Ästhetik und Kunst zu machen

Die Fragestellung nach Erhabenheit und Anmut, schafft Harmonie. Beschränken wir uns, wird das Gebiet übersichtlich. Gerade in verwirrend, komplexen Zeiten, ein notwendiger Prozess. Berzbach spricht vom „Formverfall“ im Alltag. Das ist nachvollziehbar, denn das Tempo und die Anzahl der Ereignisse hat enorm zugenommen. Das liegt vor allem an der medialen Entwicklung. Rund um die Uhr verfügbar zu sein, ohne Pausen und Punkte, das gleicht einem Dauerstrom. Eine belanglose Info nach der anderen, wird rausgehauen und die Zusammenstellung ist konträr und intensiv. Eine Aufmerksamkeitshascherei, die süchtig machen kann und einen großen Druck erzeugt.

Überrollt den Menschen die Maschinerie der Ereignisse?

Was hat das für Folgen für die Wahrnehmung? Wie beeinflussen diese Umstände unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten? Schnell mal was essen, schnell mal was plappern, schnell mal ein Foto, schnell mal was übergeworfen, schnell mal zum Einkauf, schnell mal ins Auto…aber dann danach Stunden vor der Mattscheibe abhängen und sich fesseln lassen. Mord und Totschlag, Kochsendungen, Maden und Würmer in Camps, Schreihälse in angeblich normalem Alltag…und eine Art pervertiertes Heldentum, welches jenseits jeglicher Realität liegt. Superstars werden gesucht, Top-Models kreiert, Versager und Absteiger definiert. Niedere Triebe werden benutzt, Zwischenwelten zerstört. Ein Aufreger folgt dem anderen, demzufolge sich auch alle aufregen. Und zur Aufregung gesellt sich die Herabsetzung und Entwürdigung.

Der einstige Mitmensch wird zum Konkurrenten deklariert

Wenn die Spaltung regiert, was bleibt dann vom menschlichen Kern übrig? Wie wird er verwandelt? Eines ist unbestritten, die enormen Sogkräfte der Technisierung wiegen folgenschwer im Alltag. Deren Verführungskräfte stellen alles bisher Dagewesene in den Schatten. Nach Frank Berzbach ist es notwendig, sich nicht die Autonomie der Gestaltung vom Löffel nehmen zu lassen.Jeder hat die Wahl…

Frank Berzbach:  „Form Bewusst Sein“ ( 2016)

ISBN: 978 – 3 – 87439 – 872 -5

Verlag Hermann Schmidt

Liebeszeichen – Brandzeichen VI

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Bestseller oder Nonseller, das ist nicht die Frage. Eine der Fragen ist: Was steht drin?Worum geht es? Wer sind die Supporter? Der Goldrausch ist mal wieder ausgerufen:

DER NEUE MASCHMEYER ! – im XXXXL-Format

Bestseller werden gemacht und zwar mit einer Werbe- und Geldmaschinerie, dass einem die Ohren schlackern. Was Verlage mitunter an Geldmitteln einsetzen, um Titel zu vermarkten, das sind horrende Summen. Man gibt Millionen für die „Flaggschiffe“ aus. Das ist die Kriegskasse für die Verbreitung der Botschaft: MONEY

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Herr Maschmeyer ziert nicht nur in Übergrösse den Busbahnhof, „Ritas Schnellimbiss“, nein er grüsst auch die Autofahrer an der Schnell- und Waschstrasse. Und schaut man unten links auf das Plakat des Dominators, so entdeckt man die Supporter des Millionen-Spektakels. So macht man Meinung, so lenkt man die Aufmerksamkeit der Massen.

Wann kommt der Maschmeyer-Fan-Shop…?

Auch denkbar: die Maschmeyer-Badewanne aus dem Baumarkt, gefüllt mit Gold-Dukaten aus Plastik, mit versprochener Haltbarkeitsgarantie von 1000 Jahren, plus Maschmeyer-Shampoo.

Es duftet schon etwas nach Gehirnwäsche…und Diktatur des Geldes. Dem setzen wir ein kleines Büchlein entgegen, frei nach dem Motto:

David & Goliath …in einem Beitrag.

Dort das monströse Plakat, hier die Bishgar vom Züri-See, die das Cover von Liebeszeichen-Brandzeichen ziert, und zwar schlicht und einfach. Der Besitzer jenes mongolischen Instrumentes stand am See und spielte harmonische Melodien aus seiner Heimat. Ich hielt an und hörte ihm zu…

Seine Musik war ein Geschenk an jenem Tage, welches noch lange in Erinnerung blieb…

Es erzählte von Heimat und erschuf sie zugleich, kam aus der Ferne und schaffte Nähe. Wir brauchen keine Millionäre, wir brauchen Brückenbauer…

liebeszeichen_brandzeichen_stefan_dernbach_print

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