Merry Zwistmas III

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Endspurt. Kling Glöckchen, kurz Röckchen. Die Weihnachtslieder kommen von Marilyn Monroe: „Diamonds are the girls best friend“. Die Temperaturen sind ungewöhnlich hoch, schneefreie Zone. Statt dem Deo „Frosty“, kauft Herr Birkenstock die Duftkeule „Sex on the Rocks“.

Alles im Namen der Liebe…

Veronika beschäftigt sich derweil in der Drogerie ihres Vertrauens mit einem Massageball, der sogar sprechen kann. Herr Birkenstock hat nicht allzu viel zu sagen, hält aber wacker die Stellung. Schon vor dem Fest knallt der Sektkorken bei den beiden. Es ist alles etwas anders als gewöhnlich…

Bei den Nachbarn fliegt der Hausrat aus dem Fenster: Die Lage ist angespannt und nicht immer einschätzbar. Aber das Paar folgt entschlossen seinem Ziel, das Fest einfach mal anders zu begehen als jedes Jahr…

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Die Story zum Fest … mehr lesen Sie hier

Eine Satire mit Tiefgang

 

 

 

Merry Zwistmas II

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Das Fest naht auch für die beiden Protagonisten:Veronika und Herrn Birkenstock. Unruhige Zeiten stehen den beiden bevor, die ihr ganzes Leben in Bewegung bringen werden…

Ab sofort bestellbar:

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Textauszug:

Die Weihnachtseinkäufe waren eine Stressquelle aus der viele andere neue Quellen entstehen konnten. Eigentlich begann das Drama gegen Ende Oktober. Seitdem in den Geschäften mit der Verfärbung des Laubes schon die ersten Weihnachtsmänner standen, war es mit der Ruhe und dem Frieden vorbei.

Von wegen Herbstmelancholie. Dazu hatte man gar keine Zeit mehr. Man kaufte ein, man tauschte um, man kaufte ein, man tauschte um…

Schon im Oktober Weihnachtsgeschenke zu kaufen, sei besonders intelligent, hatte eine Forschungsgruppe festgestellt. Man käme zu besseren Ergebnissen bei der Auswahl der Geschenke und weil dies so sei, wäre auch anzunehmen, dass der Grad der Zufriedenheit am Tag des Festes, signifikant höher liegen würde als bei der Kontrollgruppe „Finale“. Letzterer Personenkreis ging häufig erst am 24. Dezember auf die Jagd nach Geschenken.

Kaufte man seine Geschenke bis Ende November, war die Rede von Abschlüssen. Dazwischen gab es eine Grauzone, die nur schwer zu prognostizieren war. Die letzte Kontrollgruppe trug den Namen: „Null Bock“. Ihre eindeutige Positionierung hinsichtlich des nahenden Festes und seiner Umstände, wäre als sehr problematisch einzustufen, so die Forscher, da es in dieser Gruppe eine hohe Anzahl von Gewalttaten gab…

Veröffentlichung am 12. Dezember 2015

( schon vorbestellbar )

Aktionspreis für 4 Wochen: 3,99 Euro

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Geschenke

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Vor dem Fest,

Foto: Stefan Dernbach

Foto: Stefan Dernbach

auf der Zielgeraden unterwegs.

Wem schenkt man etwas?

Was schenkt man?

Bevor man am Rennen

durch die Kaufhäuser

teilnimmt, sich womöglich

die Nerven ruiniert, schaden Momente der Einkehr nicht. Geschenke sind nicht nur eine Frage des Geldbeutels, sondern auch der Gesinnung. Als schreibender Mensch liegt es nahe, Worte zu verschenken, die nicht in Schall und Rauch aufgehen. Das ist aber in diesen hektischen Zeiten mit ihrem schwindelerregenden Tempo gar nicht einfach. Es herrschen die Gesetze des Marktes.

Die Hypes der Werbung, sind die Elefanten im Porzellanladen

Da kann man als Schreiber nicht mithalten, man sollte es auch nicht versuchen. Dann lieber: „klein, aber fein“.

Warum nicht eine Weihnachtsgeschichte schreiben und an einige Freundinnen und Freunde verschenken? Also setzte ich mich hin und tippte so zwei Wochen, was mir zum Fest der Liebe einfiel, dachte generell wieder einmal übers Schreiben nach. In der Weihnachtszeit bietet es sich an, einen Blick aufs Jahr zu werfen und über Werte nachzudenken. Im Namen der Liebe? Im Namen der Vernunft? Im Namen des Mitgefühls? Im Namen der Aufklärung?

Welche Aura umgab das Jahr? Welche Klimata tauchten auf?

Die Zeiten sind zweifellos härter geworden. Wie geht man mit dieser Tatsache um? Was ist in diesen Kontexten zu beobachten, was gab es zu vernehmen?

 

Merry Zwistmas I

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Das Fest der Liebe steht vor der Tür.

Foto: Stefan Dernbach

Foto: Stefan Dernbach

Stress? Hektik?

Die davor liegende Zeit,

ist stets für Überraschungen gut.

Mancher fragt sich:

Wo bleibt die Besinnung?

Ich erinnerte mich an den Schriftsteller Paul aus dem Film:

„Smoke“.

Dieser erhielt den Auftrag, eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, was aber nicht so recht gelingen wollte. In seiner Not, fragte er seinen Kumpel Auggie, ob er nicht noch ein Erlebnis wüsste, woraus man eine Geschichte machen könnte.

Auch ich dachte mir, es wäre gar nicht schlecht, mal eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die aber schon darüber hinaus ins neue Jahr schaut. Einen Freund oder eine Freundin, musste ich nicht fragen, das Jahr hatte mir genügend Erlebnisse beschert.

Aber Fakten machen noch keine Geschichte.

Also dachte ich darüber nach, was zur Zeit eine wichtige Rolle bei den Menschen spielt?

Geschenke und gute Vorsätze, das sind die Markenzeichen, die den Dezember häufig bestimmen. Aber leider auch Stress, Hektik und Zwist. Die Messlatte der Erwartungen liegt höher als zu übrigen Jahreszeiten, das erzeugt womöglich Druck. Die Grenzen der Planbarkeit treten in Erscheinung.

Trotzdem versucht man es stets aufs Neue …

                                                                            ( Fortsetzung folgt )

Schöne Bescherung XVI: Nachwehen?

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Da liegen die Gaben    roter_stern_nah

Es wurde beschert.

Erhabenheit im Vorfeld,

aber was passierte danach?

Man schaute zum Baum, man schaute auf das Verpackte,

man griff zu.

Staunen? Freude? Frust?  Lust?

Nun ja, mancher wird aufatmen, dass es vorbei ist.

Rotkraut für Rothaut.

Am Heiligabend kommen einem viele Gedanken.

Und damit sie im Fluss bleiben, hat man Rotwein

oder andere diverse Strömungsmittel.

Was waren das für Klöße?

Aus Kartoffeln?

Es erschien einem unmöglich. Es musste ein anderes Material sein.

Aber immerhin glänzten sie. Feiner Klarlack?

Lange wollte man sich mit der Beantwortung dieser Frage nicht aufhalten.

Die Farbe der Krawatte, die Bluse, die CD,

der Weihnachtsratgeber von Hera Schwind.

Auch die kleinen ferngesteuerten Indianer hinterließen so manche Spuren.

Ein Pfeil in Opas Knie, ein Tomahawk in die Fensterscheibe.

Das Lagerfeuer im Schlafzimmer hätte nicht sein müssen.

Aber das Kind im Manne …

Und auch Mutter war groß in Fahrt.

Der Tango-Kurs auf DVD, musste sofort ausprobiert werden.

Weihnachten, das ist Leidenschaft.

Musste Mutter unbedingt auf dem Tisch tanzen?

Table dance zum Fest,

das gibt einem den Rest !

 

 

 

 

Schöne Bescherung XIV Alles hat seine Zeit

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Einkehr.

Stille.dreiAffen_nah

Nicht nur dem Geist Ruhe angedeihen lassen,

auch den Gefühlen.

Wann hat der Kampf, die Jagd eine Ende?

Kurz vor dem Fest

wird nochmal kräftig ins Horn geblasen.

Das große Halali des Kaufens.

Dabei sollte es eher das große Halali der Liebe werden,

ja wären da nicht die Anforderungen, die Herausforderungen

und das Sammelsurium aus Erwartungen und Hoffnungen.

Wo diese in den Himmel schiessen,

ist auch die Fallhöhe beträchtlich.

Der blaue Karpfen springt aus dem Kochtopf,

weil ihm die weihnachtliche Hitze unerträglich wird.

Die Sülze der Wörter, der Wackelpeter der Plattitüden,

er wird noch mit Sprühsahne versehen.

Es kann nicht süss genug sein.

Überall sind Engel unterwegs und verteilen Shopping-Prospekte.

Mit dem Weihnachtsmann direkt zum „Saturn“.

Ach, gütiger Mann, lass`mich in Ruhe.

Ich will keinen Flachbildfernseher XXXL,

mir ist die Welt flach genug …

 

Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662

Manche nennen das Beteiligungsgesellschaft, andere  Sponsering.

Schöne Bescherung XII Mauer des Schweigens

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Kommt es noch zur Besinnung?

Gelingt es, Abstand zu nehmenMut_mit_Worten

vom Weihnachtswahnsinn?

Pro Kopf gibt der Bundesbürger

angeblich um die 250 Euro für Weihnachtsgeschenke aus.

Immer diese Statistiken, diese Halbwahrheiten, die gestreut werden.

Dazu der andere Weihnachtsmüll mit dem man täglich bombardiert wird.

Man fühlt sich kontaminiert, verstrahlt von Glühbirnen und Leuchtdioden.

Im Kaufhaus dudelt es „Jingle Bells“ und auf der Strasse schlägt sich

eine junge Mutter samt Kinderwagen durchs Getümmel.

Rechte Hand am Kinderwagen, linke Hand an der Kippe.

Und im Kinderwagen liegt ein kleines Würmchen,

welches noch nicht ahnt, in welcher Welt es gelandet ist

und fortan leben wird.

Diese Mutter wird nicht annähernd 250 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben können.

Schon längst gibt es Millionen von Menschen, bei denen der Abschwung angekommen ist,

an denen sich Politik, Kirche und Sozialverbände vergangen haben.

Vergangen?

Sie haben geschwiegen, haben nichts getan,

als man das System installierte und weiter ausbaute.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben sie keinen Finger gekrümmt.

Man hat ein Heer von Menschen gegen die Wand laufen lassen,

man hat zugeschaut, wie die Mauer immer höher gebaut wurde.

Und nun schauen Millionen von Menschen vor eine Mauer.

An der Weihnachtsfront wird alles noch deutlicher, noch beschämender.

Man geht schweigend aneinander vorbei.

Die Mauer des Schweigens.

Ab und zu nimmt mal einer einen Stein raus, schaut auf die andere Seite.

Wie damals …

 

P.S.

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