The freedom to travel is…

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Ein Stück Welt erleben, atmen, schauen…

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Entdecken öffnet Horizonte, verändert Perspektiven und beflügelt. Wie ist der Mensch dort? Welche Gewohnheiten pflegt er? Man fährt von einem Ufer zum anderen. Der Wind weht einem ins Gesicht. Nur eine kurze Fahrt, aber anders als hier. Die Schweizer Fahne flattert über den See, markiert Identität.

Hopp Schwizz…

Am Bürkliplatz wird angelegt, dann weiter zum Bellevue-Platz, wo die   „Herzbaracke“, das Theater-Boot…liegt. Zum Café Odeon ist es nicht weit…aber ich nehme das kleine Café am Bellevue. Am Brunnen steht ein Mann mit Flasche. Sein Mantel ist schmutzig und abgetragen. Wird er stürzen? Ein paar Meter weiter steht der Kleinbus „Troubleshooter“. Personal ist nicht zu sehen…

Liebeszeichen – Brandzeichen, auch in dieser Stadt…

„Herzbaracke“

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Man spaziert, schaut hier und da: Das Boot am See, plötzlich entdeckt. Zürich abseits der teuren Hotels, der Luxus-Autos und Funktionäre. Türkisfarbenes „Hausboot“ mit Theater & Musik. Einfach mal hineinschauen, sich bezaubern lassen.

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Die Bühne ist klein,aber fein. Der Herr des Hauses, Frederico, hält eine kurze, vitale Rede:

„Geniessen Sie den Abend …in der Herzbaracke!“

Während die Bedienungen in sinnlicher Kostümierung, Speis und Trank servieren, gleitet der Rotwein über die Zunge. Man wähnt sich in einer anderen Zeit. Eine Perle auf der Seeoberfläche. Augen auf! Zuhören! Doch zuvor kommt die Suppe auf den Tisch. Es kann auch etwas anderes sein. Das Glas Rotwein schimmert im Kerzenschein. Die Damen am Tisch frönen mit ihrer Kleidung den Zwanziger Jahren, die für ihre „Sündhaftigkeit“ und Lebendigkeit stehen, aber auch für die Vielfalt der Kultur. Die Federboa darf nicht fehlen, so auch die Perlenkette. Ein Hauch von Verruchtheit, aber dezent und verführerisch. Die Kunst der Damenwelt, ein altes Wissen, ja noch mehr:

die Kunst der Verführung, auf besonderer Klaviatur…

Leben erfahren, mit allen Sinnen… das lässt sich in der „Herzbaracke“ finden. Träume werden nicht nur angeregt, sondern ausgelebt.

Jeder Mensch hat Träume, sie müssen keine Schäume bleiben…

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen- Frank Berzbach in Zürich (Teil I)

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Autorenlesung als Überraschung, das kann gelingen oder daneben gehen. Wenn man nicht weiß, was einen erwartet, lässt man es (einfach) geschehen. Der Autor Frank Berzbach war mir bis gestern unbekannt, das hat sich nun reichhaltig geändert und somit die Form. Berzbach, der sich in seinem aktuellen Buch mit „Formbewusstsein“ befasst, gelang es, die nicht einfache Thematik dem Publikum in Zürich anschaulich darzustellen. Keine typische Lesung! Der Kölner Autor moderierte seine Thematiken, ohne zu monologisieren. Kein von Oben-herab, sondern eine Beleuchtung des Menschen von verschiedenen Seiten.

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„Wir sind geprägt von der Form“, so Frank Berzbach.

Der alltägliche Rhythmus, bestehend aus Aufstehen, Anziehen, Essen, Arbeit, Beziehungen, Medien… wiederholt sich, darin erkennbar persönliche Rituale, Gewohnheiten und Leidenschaften. Inwieweit ist man sich diesen bewusst? Katholik Berzbach schlug Brücken zum Zen-Buddhismus.

„Form ist Leere, Leere ist Form“,

zitierte er einen alten Meister, von denen es im Buddhismus zahlreiche gibt. Bewusstsein, Achtsamkeit, Leben zusammenführen, nicht mit dem Ziel Erleuchtung zu erlangen, das wäre zu weit gegriffen, sondern um für Harmonie zu sorgen. Wer den Autor erlebt, merkt schnell, dass es sich bei Berzbach um keinen esoterischen Weichspüler handelt. Einfache Lösungen gibt es nicht, wohl aber Rahmenbedingungen, die das Innere prägen. Zweifellos liegt dem Autor das alte Wissen am Herzen, welches bis heute überlebt hat, aber gefährdet ist. Die alltägliche Überflutung des Menschen durch Reize, gefährdet den Rahmen. Mediale Zuschüttung, dominiert von Fragmenten und Banalitäten…die das alte Wissen um die Existenzmöglichkeiten des Menschen untergräbt, flutet, manche würden sagen, kontaminiert.

In diesem gewaltigen Verdrängungsprozess gibt es aber immer auch die Rufer in der Wüste.

Frank Berzbach ist einer von ihnen…ob er sich dabei manchmal einsam fühlt, ließ er nicht durchblicken. Eine Kämpfernatur, die in ihm steckt, war jedoch unübersehbar. Nein, Berzbach gibt sich nicht leicht zufrieden, so erschien es zumindest. Kein Kniefall vor „heiligen Kühen und Ochsen“ der schreibenden Zunft, wenn das, was sie von sich geben, Berzbach nicht schlüssig erscheint. Er möchte gerne auf Herz und Nieren prüfen, abgleichen, wohlwissend, dass man nicht alles vergleichen kann. Nach der Prüfung kommt das Zusammenführen der Erfahrungen. Daraus entstehen Gedankenbilder, die auf Erkenntnis beruhen und die der kreative Mensch dann mit anderen Menschen teilt. Er behält sie nicht für sich, weil sie kein Besitz sein können. Jeder Mensch bedient sich bei anderen Menschen, aber was fängt er damit an…?  Welche Form gibt er seinen Erfahrungen und wie gibt er sie weiter…?

Frank Berzbach , „Formbewusstsein“ , erschienen im Hermann Schmidt Verlag

Es gibt Tage, da …

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Es gibt Tage, da denkt man                                                      Billigdenker_Blog700_Dernbach

an indische Saddhus, man denkt an Varanasi,

an Hesse, den Bäcker, an Hesse, den Schriftsteller.

Manchmal denkt man auch an Schweizer Käse,

an billigen Gyros und Frauen in langen Abendkleidern.

Manchmal läuft einem ein Kommentar von Heribert Prantl über den

Weg, dann wundert man sich, dass Georg Stefan Troller

auch einen Facebook-Account hat.

Da sitzt der alte Troller am Rechner und facebookt. Nee, das glaubt man irgendwie nicht.

Man glaubt auch nicht, dass irgendwelche Amateure, plötzlich Landesrekorde laufen,

dass Schwätzer einen Master in Philosophie besitzen.

Es gibt Tage, da denkt man an Peter Finch in „Network“, an Heidi Kabel und Franz Beckenbauer.

Dann fallen einem wiederum Alt- und Edelrevolutionäre ein, man schmiert sich ein Käsebrot,

kocht sich einen Kaffee und isst Bienenstich. Man erinnert sich an eine Passage aus

dem Film Bodyquard, sieht Georges Brassens vor sich, denkt an die Sängerin Barbara.

„Göttingen“. Von Göttingen nach Paris, von Paris nach Massat.

Das kleine Café am Platz beim Hahn. Kleine Nebenstrassen. Alle führen nach oben.

Von einem Col zum nächsten. Zwischendurch anhalten, schauen. Wie gehts weiter?

Wo geht es weiter…?

Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an XI

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It’s time for relax.                                                                    blond_coffegirl_covered

Der Entspannung das Wort gesprochen.

Entspannung ist keine Kopf-,

sondern eine Gefühlsangelegenheit.

Die Gefühle bewohnen den Körper,

der ebenfalls seine Bedürfnisse hat.

 

Alles möchte frei zirkulieren können,

kann es aber oft nicht.

Warum?

Wer und was, verhindert die freie Zirkulation, den Austausch, das Leben in der Art,

was Leben ausmacht, nämlich die Vielfalt des Seins?

Wer und was blockiert?

Welche Motivationen oder Beweggründe, stehen dahinter?

Der Weg zur Entspannung geht über die Beantwortung von Fragen.

Wer stellt welche Fragen?

Wer gibt welche Antworten?

Auf manches gibt es vielleicht in absehbarer Zeit keine Antworten.

Manchmal werden Antworten verweigert oder idealisiert, rationalisiert

und projeziert.

Viele Fragen werden nie gestellt. Warum?

 

Max Frisch schrieb mal ein Buch mit dem Titel: „Fragebogen“.

Weder Max Frisch, noch die Schweiz, haben die Fragen erfunden,

aber die Idee, aus Fragen ein Buch zu machen, mutet zwar einfach an,

hat aber seine volle Berechtigung, ja Notwendigkeit.

Die Antworten dürfen gerne reifen.

Bloß nicht zu schnell antworten. Das könnte den Verdacht, sogar die Tatsache beinhalten,

es wäre nicht lange genug nachgedacht worden.

Vielleicht wurde überhaupt nicht nachgedacht.

Es wurde einfach agiert oder reagiert.

Über die Konsequenzen ist da noch gar nicht nachgedacht worden.

Entspannung braucht auch eine gewisse Struktur.

 

Es gibt förderliche und hinderliche Elemente.

Druck und Starre, Blockaden und Mauern,

verhindern den freien Fluss, so auch Ängste.

In alledem befindet sich der mehr oder weniger große Wunsch,

oder vielleicht sogar Zwang, Kontrolle ausüben zu wollen oder zu müssen.

Daraus erwächst eine lebensverhindernde, zuweilen lebensfeindliche Struktur,

die sich auf viele Bereiche auswirkt.

Körper – Geist – Seele – Gefühle.

Der Mensch ist nicht mehr im Fluss.

Und wenn er nicht mehr im Fluss ist, dann ist er auch nicht mehr entspannt.

Manchmal hilft da ein Stück Erdbeerkuchen, aber nur manchmal …

 

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Es gibt Tage, da schaut man sich das Gebilde an IX

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My home is my castle.                                  dicker_Turm_top_sun

My home is your castle.

Your castle is my home?

My castle is my home?

What’s home?

A place, where you are safe?

A place, where you can relax?

A place, where you can enjoy?

A place, where your inner roots can be developed, maybe growing?

Can you identify with your home?

Do you love your home?

There are so much different kinds of home.

The first home, is your mind.

And in your mind are living your emotions.

They show you, in what kind of home you are living …

 

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Es gibt Tage, da erinnert man sich an Zürich VI

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Man kann auf vielerlei Arten flanieren.                                     Theater_zürich

Es kommt auf den Blick an.

Wo schaut man hin?

Schaut man von oben, schaut man von unten?

In der Fotografie spricht man von der Frosch-

oder Vogelperspektive. Natürlich gibt es  etliche mehr.

Das Schauen ist zumeist mit Gefühl verbunden, selbst dort,

wo die Menschen offensichtlich nüchtern und kontrolliert ihrer Wege ziehen.

Was geschieht hinter den Mauern und Fassaden?

Im Stadium der noch jungen Entdeckung, greife ich zurück auf andere Erfahrungen.

Sie ergänzen und flankieren die Momente des Erlebens.

Zürcher Zeitung, das Theater, Seen, Chic, Paris, Madrid, Lissabon …etc.

Früher war ich sogar mal scharf auf Städte wie Neu Dehli, Rangoon, Saigon,

Buenos Aires, Santiago de Chile.

Dann blieb es aber doch bei Nizza, Marseille und Cannes.

Auch Bordeaux oder Alicante, waren reizvoll.

Hauptsache Wasser in der Nähe.

Promenaden haben mich stets angezogen.

Dort sieht man allerhand Menschen, die eine Stadt und eine Kultur wiederspiegeln.

Wer daraus schließt, dass das etwas mit Voyeurismus zu tun hat, mag dieses glauben.

Ich würde es eher Genuss am Schauen nennen, so wie ich zuweilen das Hören genieße.

Und auch dort hat jeder eine eigene Ästhetik, folgt ihr, verkörpert und vertritt sie.

Man interpretiert das Erlebte, so wie bei einer Aufführung im Theater.

Es werden Rollen verteilt, ein Bühnenbild erschaffen, dann folgt Szene auf Szene.

Und aus den Szenen, ergibt sich ein Gesamtbild.

Das ist also Zürich im Stadium der jungen Entdeckung, die nicht statisch sein möchte.

Was geschieht aber, wenn man mit Mauern und Fassaden konfrontiert wird?

 

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