Franz von Assisi

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„Nur in den Armen können wir Gott etwas schenken.“

Franz von Assisi
(1182 – 1226), eigentlich Giovanni Bernadone, katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens

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The freedom to travel is…

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Ein Stück Welt erleben, atmen, schauen…

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Entdecken öffnet Horizonte, verändert Perspektiven und beflügelt. Wie ist der Mensch dort? Welche Gewohnheiten pflegt er? Man fährt von einem Ufer zum anderen. Der Wind weht einem ins Gesicht. Nur eine kurze Fahrt, aber anders als hier. Die Schweizer Fahne flattert über den See, markiert Identität.

Hopp Schwizz…

Am Bürkliplatz wird angelegt, dann weiter zum Bellevue-Platz, wo die   „Herzbaracke“, das Theater-Boot…liegt. Zum Café Odeon ist es nicht weit…aber ich nehme das kleine Café am Bellevue. Am Brunnen steht ein Mann mit Flasche. Sein Mantel ist schmutzig und abgetragen. Wird er stürzen? Ein paar Meter weiter steht der Kleinbus „Troubleshooter“. Personal ist nicht zu sehen…

Liebeszeichen – Brandzeichen, auch in dieser Stadt…

Pause

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„Wenn man sieht wie viele rennen, kann man immer schlechter pennen…“

sprach Kater Horst.

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Liebeszeichen – Brandzeichen IV

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Oh, wie schön ist es, ein Künstler zu sein…

Welcher Zunft man nun auch immer angehört, es ist Handwerk und Leidenschaft, zugleich. Originär dem Handwerk entsprungen, ging es dabei weder um Masse, noch um Werbung. Der Künstler hatte seinen Platz am Ort und dort schuf er Tag für Tag. Schaffende Selbstverständlichkeit, selbstverständliche Beschaffenheit…

„Moin!“                                                                                     herz_artist_entrance

„Na, Meister!?“

Da saß der Meister am „Feuer“ und schmiedete…Gedanken, Worte, Sätze, Melodien…

Der Maler schaute auf die Farbtöpfe und nahm sich den Pinsel. Der Musiker weckte das Dorf mit Klängen aus seiner Schalmei oder griff zur Laute. Man kannte sie, die Künstler, sie gehörten dazu, waren geachtet, waren Teil von Feiern & Festen.

Kunst war verortet & fundiert, Kunst nahm sich Zeit, um zu werden…

Und heute haben wir keine Zeit…?

Auch das ist Thema in meinem kommenden Buch:

Liebeszeichen – Brandzeichen, denn die vermeintliche „Zeitlosigkeit“, vielleicht besser gesagt, Zeitknappheit, darf und sollte hinterfragt werden…

Sind wir gestresst, falls ja, warum…?

Die „Herzbaracke“ liegt am Züri-See, schaukelt etwas und bietet herrliche „Aussichen“. Auch ihr setze ich in meinem Buch ein  „Denkmal“, auch weil sie ein „Denk mal!“ als Botschaft verbreitet. Aber eben nicht nur.

Sie verkörpert viel mehr…

In ihr sind unendlich viele Liebeszeichen beheimatet, nicht nur die Liebe zu Details, nein, vor allem die Liebe zur Kunst…

Berg des Lebens

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„Das Können ist des Dürfens Maß“, sagt Bergsteiger Reinhold Messner.

Berge und Leben, da gibt es Verwandtschaften und Affinitäten. Einen Berg rennt man nicht hinauf. Einen hohen Berg, schaut man sich genau an, bevor man aufbricht.Was für Bedingungen herrschen? Wie ist die Wetterlage? Wie sind die Beschaffenheiten?

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Extreme Beschaffenheiten bergen stets Gefahren

Sich zu akklimatisieren, ist notwendig.Man nimmt sich Zeit und trifft in Ruhe Vorbereitungen, denn was kommt, ist schwierig zu meistern. Es bedarf einer Gewöhnung an die Umstände.

Was eine Schwierigkeit ist, hängt in hohem Maße vom individuellen Empfinden ab. Das muss mit Realitäten abgeglichen werden, und zwar Schritt für Schritt. Höhenlagen erfordern besondere Maßnahmen. Die Luft wird dünner, jeder Schritt fällt schwer. So ist das im Leben oftmals auch. Selbst der kleinste Schritt wird zur Tortur. Pausen sind nötig. Körper und Geist, müssen sich regenerieren.Ist das nicht gewährleistet, droht der Zusammenbruch oder der Absturz.

Ein Berg ist kein Feriencamp und das Leben kein Ponyhof…

Jeder, der einmal in Extremsituationen war, der weiß, dass man dann keine lustigen „Wanderlieder“ mehr singt, es sei denn, man ist wahnsinnig oder dem Galgenhumor verfallen. Humor schadet nicht, im Gegenteil, er sorgt für Erleichterung, nimmt oft sogar die Angst für eine gewisse Zeit, reduziert den Druck. Die Bedrohung lässt nach. Das ändert aber nichts daran, dass die Bedrohungslage existiert. Wegschauen nützt da nichts, verzerrt den Blick auf die Realitäten wie es Illusionen auch tun.

 Flucht nach vorne?

In der Handlung bleiben zu können, ist wichtig. Nach vorne zu flüchten, absurd und gefährlich. Manchmal ist es auch angezeigt, konsequent eine Pause einzulegen. Durchatmen, in sich gehen. Auszeit. Burn out, ist alles andere als eine Modekrankkeit oder eine Trenderscheinung, ohne Tiefgang. Burn out ist gefährlich und bedarf einer fachlichen Analyse, Diagnose und Behandlung. Alles das braucht Zeit, Raum und sinnvolle Entscheidungen. Eine Flucht nach vorne, ist irrational und fatal. Manche legen ein Sabbathjahr ein. Sie kümmern sich ein Jahr „nur“ um sich selbst.

Was benötige ich? Was brauche ich? Wonach sehne ich mich?

Wer sich das einmal aufschreibt, der kommt vielleicht zu erstaunlichen Ergebnissen…

 

New Year

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Kalendarisch ist es neu, frisch und jung. 2016. Auf der Zeitachse geht es weiter, im Leben auch. Die Rückblicke sind noch nicht abgeschlossen, aber die Gedanken wandern Richtung neues Jahr.

„Eile mit Weile“?

Mehr Weile als Eile, das ist eine Richtschnur. Das eigene Maß gestalten und leben. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Verwirklichung des eigenen Wesens. Jeder hat seine Baustellen, jeder seine Aufgaben. Und wenn es gut läuft, dann teilt man etwas davon, ergänzt sich, befragt sich. Die Moralkeule hat an der Stelle nichts zu suchen, eine Verrechnung auch nicht.

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Zeit muss man sich nehmen

Hinschauen und was passiert, auf sich wirken lassen. Das gelingt nur im angstfreien Raum, dort wo freies und tiefes Nachdenken erlaubt und möglich ist. Jeder Mensch braucht „Spielräume“, nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Wer ständig unter Druck ist, dem fehlen die Spielräume, alles wird eng, alles spitzt sich zu, schlimmstenfalls in einer Endlosschleife. Das Ergebnis ist Dauerstress. Und dieser Stress macht krank. Den Stress zu reduzieren, das bedeutet auch Verantwortung für sich zu übernehmen. Leistungsstress ist kein Gütesiegel, sondern die Ursache von Krankheiten. Letztere interagieren miteinander und streuen. Sie beeinflussen uns selbst und unsere Beziehungen. Das reicht von Beeinträchtigung bis hin zur Zerstörung. Ein hoher, folgenschwerer Preis.

Das „Immer-Mehr“ führt ins „Immer-Weniger“. Mehr Tempo, mehr Leistung, mehr Aufgaben …mehr Forderungen. Manche nennen das Hamsterrad oder Tretmühle. Mit Wohlsein hat das nichts zu tun und gesund ist es auch nicht. Das Recht auf Gesundheit gibt es in unserer Gesellschaft glücklicherweise noch, in anderen nicht…

 

Loslassen II

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Was bindet, was gibt Freiräume?                               geisterbahn

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten.

Bindung gibt Sicherheit

und wer Sicherheit empfindet,

der hat auch einen Schlüssel zum Freisein. Was man auf und mit Sand baut, hält aber nicht lange. Grundsicherheiten sind die Voraussetzung, um loslassen zu können. Wer sich ständig in Unsicherheit wähnt, sich von wem oder was auch immer bedroht fühlt, der kann nicht wirksam loslassen. Es mangelt dann an innerer und äußerer Freiheit, zu denken, zu fühlen, zu handeln. In Zeiten, wo ständig Gegensatzpaare produziert werden, wird auch Angst und damit Unsicherheit geschürt. Wir leben in einer Entweder-oder-Gesellschaft, die Gegensätze en masse zum System macht. Das Gegeneinander ist fest installiert. Die Botschaften lauten: „besser“, „höher“, „überlegen“, „stärker“, „attraktiver“, „erfolgreicher“, „dynamischer“, „mächtiger“, „schneller“…etc.

Wo solche Kriterien das System bilden, werden automatisch Gräben gezogen, Diskrepanzen erzeugt.

Auf der anderen Seite entstehen demzufolge Angst, Unterlegenheitsgefühle, Schwäche, Erstarrung, Selbstzweifel und Ohnmacht. Das hat sowohl auf gesellschaftlicher wie auch für das individuelle Sein gravierende Folgen. Für eine Gruppe wird Überlegenheit und für die andere Gruppe Unterlegenheit installiert. Es wird kein Miteinander sondern ein Gegeneinander angestrebt und umgesetzt, bis es in den Köpfen und Gefühlen fest verankert ist. Dieser Prozess ist von Reibung und Dynamik geprägt. Es entsteht eine hohe Intensität und Spannung. Beide Seiten ringen miteinander, demzufolge wird auch viel produziert an Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Es wird aktiviert bis hin zum Extrem. Beide Seiten werden angefeuert, wobei aber die Gegebenheiten und Richtungen völlig andere sind, auch die Motive. Eine Seite strebt Überlegenheit an, wobei sie die Bedingungen von Anfang an hat, die das ermöglichen, die andere kämpft um ihr Sein, schlimmstenfalls um ihre Existenz…

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