Cafégänger

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Das Café als Marktplatz, Durchlauferhitzer und Insel, hat die Menschen stets in ihren Bann gezogen. Für manche ist es halb Wohnzimmer, für andere eine Tauschbörse der Gedanken.
Das Café als Bühne hat viel zu bieten. Zwischen Komödie & Drama, ist es ein Spiegel der Zeit.

herzmeer

Der Autor Stefan Dernbach gibt Einblicke in die Welt der Cafés, ein Bild des koffeinhaltigen „Biotops“. Der Schriftsteller als Wanderer, Beobachter und Chronist, beschreibt die Vielfalt der Cafégänger und ihre Umgebung.

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Wir brauchen…

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„Wir brauchen Menschen,

die zu- und ja sagen,

uns annehmen wie wir sind,

und so begegnen,

dass wir wagen,

Gefangenes zu befreien,

Verschüttetes freizulegen,

Angst abzubauen

und Vertrauen wachsen zu lassen.

Stefan Dernbach_Paris_Japan_sepia

Wir brauchen Menschen,

die verstehen,

dass manches nicht gelingt;

die uns unterstützen und begleiten,

ermutigen und stärken.

Und wir können anderen

dieser Mensch sein.“

Max Feigenwinter

Liebeszeichen – Brandzeichen V

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Bestellbar nun auch als Druckerzeugnis, manche nennen es Buch. Machen wir uns nichts vor, der Markt wuchert, ist eine Maschinerie. Charmlos? Manche sind der Ansicht, ein E-book sei kein Buch, weil eine Datei. Man möchte das Papier fühlen, alles echterweise sehen und nicht an einem Bildschirm. Das ist nicht nostalgisch, sondern völlig berechtigt.

Ich möchte das Buch in den Händen halten und es spüren

Mit allen Sinnen ist mehr. Wer auf das Mehr verzichtet, bekommt halt die Konserve.Ich möchte beides anbieten …

Nach dem E-book nun also die Printausgabe von Liebeszeichen – Brandzeichen, die ab sofort bei epubli in Berlin zu bestellen ist. In ca. zehn Tagen, dann bei allen gängigen Händlern. Ein Buch mit Signierung und Widmung, können Sie auch direkt bei mir bestellen.

Liebeszeichen – Brandzeichen III

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Step by step – der Schritte gibt es viele, man sollte sie besser nicht zählen. Es geht voran und das ist gut so. Ja, zwischendurch anhalten, Luft holen, nachspüren…so ein Buchprojekt ist kein Pappenstil. Woran man nicht alles denken muss, wenn man Selfpublisher ist. Da ist das Schreiben eine Säule. Dann kommt die Frage: wie und wo, veröffentliche ich? Soll es ein e-book werden? Wird es eine Druckausgabe geben? Finde ich Unterstützer für mein Projekt? Wie finanziere ich Druck- und Werbung?

Ich denke an Jack Kerouac und seinen Roman: „ON THE ROAD“ –

den er per Hand auf eine Rolle Papier geschrieben hat. Die Legende besagt, es sei eine Rolle Toilettenpapier gewesen. Und die hat er dann an einen Verlag geschickt…und sein Manuskript wurde ein Bestseller. Diese Vorgehensweise ist heute (nahezu) undenkbar.

liebeszeichen_brandzeichen_stefan_dernbach_printDer Buchmarkt wird alltäglich geflutet

Neben gedruckten Büchern, gibt es nun auch e-books. Alles hat seine Vor- und Nachteile, hier das habtische Erlebnis, dort die schnelle Verfügbarkeit mit allem technischen Schnickschnack. Schön ist es, wenn man beides miteinander kombinieren  kann. Das e-book ist die günstigere Version und somit eine Möglichkeit, seine Ideen zu veröffentlichen, wenn man sich halbwegs mit der Technik auskennt. Nicht alles läuft automatisch und auch hier gilt:

Der Weg ist das Ziel…

Nun kann der Leser sich schon einmal ein Bild machen:

Leseprobe

Liebeszeichen – Brandzeichen II

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Da sind sie versammelt, Oscar Wilde, Henry Miller, Thomas Bernhard, Albert Camus… alles Querdenker ihrer Zeit. Nicht zu vergessen: Georg Stefan Troller und Axel Corti.

Ein dynamisches Bild aus vielen Bildern

Alles ist in Bewegung. Sie lebten in verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten, und dennoch gibt es Verbindungen. So auch zwischen meinen Freunden, den lebenden und verstorbenen. Manche würden sie Sonderlinge oder „komische Vögel“ nennen. Komisch gilt nur bedingt, denn Scharfsinn gehört auch mit dazu, hier Esprit, dort britisch, schwarzer Humor. Alles in allem, sind sie aber keine Schwarzseher, auch wenn manche sie gerne so darstellen. Kuriositäten finden sich bei ihnen allemal…

Karl ist inoffizieller Weltmeister im Kaffeehaus-Sitzen, Hippie, ein ehemaliger Hüttenbewohner der Pyrenäen, der verstorbene Louis brachte es fertig, mit Seemannspullover in die Badewanne zu gehen…und Fuchskappe hing nach Lourdes in Südfrankreich am Kreuz. Das sind Eckpunkte eigenwilliger Existenzen.

NORMAL – kann man das nicht nennen,

aber es ist so wie es ist…wie immer man das nennen mag. Es hat stattgefunden und es findet immer noch statt, wenn auch etwas anders…

Liebeszeichen – Brandzeichen ist ab sofort im Handel vorbestellbar

Liebeszeichen Brandzeichen

liebeszeichen_brandzeichen_stefan_dernbach_print

Buchprojekt: Liebeszeichen – Brandzeichen

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Dem Zeitgeist geschuldet, aber nicht nur… so entstand die Idee, über Liebeszeichen in verschiedenen Zusammenhängen zu schreiben. Eine Serie kleiner Bücher, die man gut auf Reisen lesen kann, da sie die Lebensreise selbst in den Fokus stellen. Der erste Band dieser Reihe wird bald erscheinen.

Jeder ist unterwegs, hält an, schaut sich um, geht weiter.  Der Prozess gleicht einem Fluss. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, pendelt jeder Mensch. Zum Teil entsteht daraus Zukunft.

Im ersten Band: Liebeszeichen-Brandzeichen,

geht es um Freundschaft als Quelle der Liebe. In digitalen Zeiten nimmt sie immer absurdere Formen an. Menschen klammern sich an ihre Smartphones und pflegen künstliche Freundschaften im Internet, anstatt real aktiv zu werden. Das wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Im Buch betreten neben anderen Protagonisten, zwei schon verstorbene Freunde die Bühne: Fuchskappe & Louis.

Sie waren Wegbegleiter und zugleich Weggestalter:

originell, kreativ, entdeckungsfreudig, musikalisch und belesen. „Verrückt“ auf ihre Weise, könnte man sie auch bezeichnen, weil sie in mancherlei Hinsicht von der Norm abrückten. Fuchskappe pflegte einen nostalgisch anmutenden, britischen Snobismus, den er gerne mit Oscar Wilde verband. Louis war ein „Frankreichfreund“, der Liberté – Egalité – Fraternité – in den Mittelpunkt seines Lebens stellte. Beiden Freunden möchte ich ein Liebeszeichen setzen. Sie hatten auch ihre Brandzeichen.

In Liebeszeichen geht es auch um Polarisierungen in heutigen Zeiten

Sie haben Hochkonjunktur. Jeder gegen jeden. Anstatt zusammenzufügen, driftet man auseinander, und inszeniert das alltägliche Gegeneinander. Dabei geht es weniger um die Lösung von Konflikten, sondern um Bashing, Abwertung und Entwürdigung. Immer neue Spannungsfelder werden geschaffen, wobei Inhalte zu Sprechblasen mutieren. Dazu hat der Seifenblasenmensch von Zürich auch seine Meinung. Er steht am Züri-See und malt bunte Träume in den Himmel. Von der Stadt Zürich bekam er dafür schon Bußgeldbescheide. Beeinträchtigte er den Flugverkehr? Zürich, auch die Stadt der FIFA und der abenteuerlichen Kontenführungen, mit sehr suspekten Inhabern. Aber der Künstler wird verfolgt…Kopfschütteln!

„Die Menschen nehmen sich zu wichtig. Wir sind doch auch nicht mehr als Seifenblasen,oder?“sagt Gunnar.

seifenblasenmann

Die Menschen staunen… und sind von Freude beseelt…

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung meines Buchprojektes: Liebeszeichen. Durch ihre Spende tragen Sie dazu bei, dass neben einer e-book-Version, die bald erscheinen wird, mein Manuskript auch gedruckt werden kann. Natürlich bedarf es auch der Werbemittel, die durch Ihren Beitrag mitfinanziert werden können.

Das e-book erscheint am 30. November 2016

ISBN: 97 837 431 135 72

DANKESCHÖN

Loslassen

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Wovon man nicht alles loslassen kann, wenn man kann. Nein, loszulassen ist alles andere als eine einfache Angelegenheit. Mit wem und was ist man alles verbandelt, verwickelt, vielleicht sogar verstrickt! Es beginnt schon mit der eigenen Geschichte,die zeitlebens die eigene bleibt und nur begrenzt veränderbar ist.

herzmeer

Kombiniert mit der eigenen Persönlichkeit, entwickeln sich Muster und Gewohnheiten.Werden diese zu starren Gebilden, wächst der Druck auf den Menschen.Und Druck verhärtet, verleitet zum Rückzug, verursacht Verschiebungen und Verdrängungen. So wird aus der Vielfalt von Gefühlen und Handlungen, nachvollziehbare Einfalt.

Im Kopf fängt alles an. Dort beginnt und endet die Freiheit, wird sie gewährt und verweigert.

Das ist nicht nur eine eigene Angelegenheit, sondern auch stets das Ergebnis unserer Beziehungen, unseres gesellschaftlichen Umfeldes, in denen wir die Akteure sind. Das bedeutet, wir treffen Entscheidungen. Sind wir aktiv oder passiv? Gestalten wir oder lassen wir uns von einem vermeintlichen Schicksal verwalten, welches wir als unveränderbar erachten. Inwieweit man die Wahl hat, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Autonomie fällt nicht vom Himmel, sie muss errungen werden. Auch durch loslassen von Ansichten und Handlungen. Was tut mir gut? Was brauche ich? Man entscheidet sich für etwas oder gegen etwas. Das wird aber nicht sofort offenbar. Manchmal dauert es lange, bis die Muster erkennbar werden, die Veränderungen wirksam. Sind sie destruktiv, steht man vor der Frage, ob sie sich verändern lassen? Möchte man sie verändern? Kann man sie verändern?

Ist es möglich loszulassen?

Die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzen. Warum sollte man sie verändern? Wie könnte man sie verändern …?

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