I have a dream

Hinterlasse einen Kommentar


„Follow that dream“, sang einst Elvis; ein schwungvoller Song. So könnte ein Traum sein. Der Traum kam über Nacht, plötzlich war er da. Unverfälscht und jung. Dann wird man wach und denkt: „Ja! Das ist es!“

franz_assisi

Träume kommen aus dem Innersten. Hier spricht die Seele ohne Zensor. Das Herz ruft und zeigt einen Weg auf. Follow that dream …

 

Advertisements

Besinnung

Hinterlasse einen Kommentar


Ruhig werden,

(c) Foto: Stefan Dernbach Paris

(c) Foto: Stefan Dernbach
Paris

slow down,

take a rest.

Verinnerlichung.

Erinnerungen.

Rückschau.

Wie weit geht man zurück? Wo setzt man den Anfang? Von welchen Zeiträumen ist die Rede? Ein Jahr kann schnell vorbeigehen und eine Stunde kommt einem zuweilen wie eine Ewigkeit vor. Somit bleibt die Betrachtung subjektiv, trotz diverser Fakten. Selbst die Eckpunkte sind individuell geprägt.

Jeder wählt, entscheidet, richtet sich aus.

Dafür hat auch jeder die Verantwortung zu übernehmen, gegebenenfalls Rede und Antwort zu stehen. Die Geschichte vom Balken und Splitter, ist noch manchen bekannt, findet aber eher selten Anwendung. Den Zeigefinger stets von sich weg, wird gezetert, geklagt, angegriffen, aber vor allem die eigene Seite und Verantwortung verleugnet. Wo lagen denn die eigenen Anteile? Davon erfährt man allzu selten etwas. Wer inszenierte was und wann? Wer versprach etwas? Was wurde eingehalten und umgesetzt?

Viele reden von Liebe und Werten … auch von Nächstenliebe.

Die Festigkeit ihrer Behauptungen, hat aber recht wenig damit zu tun. Selbstrechtfertigung anstatt Selbstbeschreibung, das ist angesagt. Ein billiges Fassadenspiel bis hin zur schaurigen, zwiespältigen und tragischen Aufführung, die eher Wut statt Trauer fördert. Und wäre manche Aufführung nicht so lächerlich, es wäre zum Heulen. Was da alles miteinander vermengt wird, entbehrt nicht nur der Chronologie und Beschaffenheit der Ereignisse, sondern auch jeglicher Logik und Vernunft.Es wird rationalisiert, projeziert und idealisiert.

Man versichert und behauptet, ohne Selbstbeteiligung … oder macht sich aus dem Staub, den man zuvor kontaminiert hat.

Pepper & Salt VII: Believe I

2 Kommentare


Der Glaube versetzt nicht nur Berge,                                 Trauerkarte_Reinhard

sondern auch Zwerge.

Wer glaubt wem und warum?

Ist es die geniale Idee, sind es salbungsvolle

oder gar feurige Worte?

Es könnte auch das Outfit sein.

Seriös kommt es daher, die Haare sitzen perfekt, das Zahnfleisch glänzt

wie beim Galopper des Jahres.

Man gibt sich dynamisch, entschlossen und sattelfest.

Manchmal schmückt ein Titel die Persönlichkeit:

Papst, Kardinal, Kanzler, Aufsichtsrat, Vorstandsvorsitzender, Chefredakteur,

Torjäger, Kapitän, Doktor, Professor, Bankchef …etc.

Das waren mal feste Größen.

Wenn die etwas gesagt, gezeigt hatten, dann war das in Stein gemeißelt.

Der Kurs war klar!

Ist das noch so? Oder haben sich die Gewichte verschoben?

Wo ist der Glaube geblieben?

Daran könnte man direkt die zweite Frage anschließen:

Wem vertraut man noch?

Auf wen meint man, sich noch verlassen zu können?

Der Glaube hat gelitten. Das belegen nicht nur Kirchenaustritte.

Welchem Politiker wird noch geglaubt?

Die Banken waren einmal die Festungen der Wirtschaft.

Man glaubte an ihre unumstößliche Stabilität. In der Bank ist mein Geld sicher

und dort sitzen Leute, die verdammt gut rechnen können, und weil sie es können,

glaubt und vertraut man ihnen. Auf Ihren Kostümen entdeckt man weder Fussel noch Makel.

Wer so ordentlich ausschaut, so perfekt gestylt ist, der ist sauber, der ist top.

Das ist ein Vorbild, dem sich die Herde anvertraut, ohne zu wissen,

dass sie nur billige Laufkundschaft ist.

Die Herde ist das Instrument, mit dem gespielt wird. Sie hat nichts zu bagatellen,

darf sich zwar zu Wort melden, bewegen tut das nichts.

Und irgendwann bemerkt die Herde, dass sich nichts zum Guten bewegt,

ganz im Gegenteil. Es geht steil bergab, steil bergauf.

Wo ist die saftige, schöne Wiese, die der Herde versprochen oder zumindest

in Aussicht gestellt war?

Wo sind die blühenden Landschaften, wo das Paradies?

Und man hatte ihnen geglaubt und tut es mittlerweile nicht mehr.

„Der Fisch stinkt vom Kopf her“, lautet ein Sprichwort.

Wenn die Elite sich nicht mehr um ihre Glaubwürdigkeit schert,

erodieren die Gesellschaften. Die Eckpfeiler werden marode, die Statik gerät aus dem Gleichgewicht.

Das sind zwar mittel- und langfristige Prozesse, aber sie erscheinen so sicher,

wie das Amen in der Kirche. Das ist nämlich das Schlusswort.

Inwieweit die Messe gelesen ist, wer mag das beurteilen?

Der Glaube aber ist gewichen! Und damit auch das Vertrauen…

 

Thanks for your support!

Spenden für dieses Schreibprojekt können Sie unter:

Stefan Dernbach LiteraTour

Sparkasse Siegen: BLZ 460 500 01

Konto: 330 707 662