I have a dream

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„Follow that dream“, sang einst Elvis; ein schwungvoller Song. So könnte ein Traum sein. Der Traum kam über Nacht, plötzlich war er da. Unverfälscht und jung. Dann wird man wach und denkt: „Ja! Das ist es!“

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Träume kommen aus dem Innersten. Hier spricht die Seele ohne Zensor. Das Herz ruft und zeigt einen Weg auf. Follow that dream …

 

Leichtigkeit des Seins

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Man kann an Milan Kundera denken, aber auch an den Frühling. Ist sie nun „unerträglich“ wie bei Kundera im Titel oder wünschenswert wie der nahende Frühling. Viele hoffen auf den Frühling, warten sehnsüchtig auf wärmende Sonnenstrahlen. Unbeschwert unterwegs sein können, ist ein Geschenk des Lebens. Jeder hat es mal irgendwann erlebt und kann sich vielleicht noch daran erinnern.

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Frei sein von MÜSSEN und SOLLEN…bedeutet die Freiheit, sein zu können, der man sein möchte. Das ist kein Verbrechen, das ist gesund. Es fördert Glücklichsein …und Zufriedenheit, auch in Beziehungen jeglicher Art. Der Mensch lebt ganz und nicht zerstückelt. Und nur so kann er aufblühen…und sich entfalten. Die Unterstellung an „den“ Menschen, er würde seine Freiheiten schamlos ausnutzen, wenn er sie hätte, aus welcher Ecke kommt dieses Misstrauen? Was steckt dahinter? Wer sind die „Meinungsmacher“ der Unfreiheit. Wie leben sie?

Freiheit sollte kein Luxusartikel sein und mit Freiheit meine ich nichts anderes als sein zu können, wer man sein möchte…und zwar so gut es geht. Das hat nichts mit egoistischen Freifahrten zu tun, derer sich eine kleine Gruppe in der Gesellschaft nachweislich bedient. Es wird auch immer so bleiben, weil es schon immer so war. Aber diejenigen, die nicht zu dergleich erlauchten Kreisen gehören, stehen genauso vor der Frage, sogar noch viel mehr, wie frei sie sein können? Wieviel Leichtigkeit des Seins ist möglich?

Berg des Lebens

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„Das Können ist des Dürfens Maß“, sagt Bergsteiger Reinhold Messner.

Berge und Leben, da gibt es Verwandtschaften und Affinitäten. Einen Berg rennt man nicht hinauf. Einen hohen Berg, schaut man sich genau an, bevor man aufbricht.Was für Bedingungen herrschen? Wie ist die Wetterlage? Wie sind die Beschaffenheiten?

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Extreme Beschaffenheiten bergen stets Gefahren

Sich zu akklimatisieren, ist notwendig.Man nimmt sich Zeit und trifft in Ruhe Vorbereitungen, denn was kommt, ist schwierig zu meistern. Es bedarf einer Gewöhnung an die Umstände.

Was eine Schwierigkeit ist, hängt in hohem Maße vom individuellen Empfinden ab. Das muss mit Realitäten abgeglichen werden, und zwar Schritt für Schritt. Höhenlagen erfordern besondere Maßnahmen. Die Luft wird dünner, jeder Schritt fällt schwer. So ist das im Leben oftmals auch. Selbst der kleinste Schritt wird zur Tortur. Pausen sind nötig. Körper und Geist, müssen sich regenerieren.Ist das nicht gewährleistet, droht der Zusammenbruch oder der Absturz.

Ein Berg ist kein Feriencamp und das Leben kein Ponyhof…

Jeder, der einmal in Extremsituationen war, der weiß, dass man dann keine lustigen „Wanderlieder“ mehr singt, es sei denn, man ist wahnsinnig oder dem Galgenhumor verfallen. Humor schadet nicht, im Gegenteil, er sorgt für Erleichterung, nimmt oft sogar die Angst für eine gewisse Zeit, reduziert den Druck. Die Bedrohung lässt nach. Das ändert aber nichts daran, dass die Bedrohungslage existiert. Wegschauen nützt da nichts, verzerrt den Blick auf die Realitäten wie es Illusionen auch tun.

 Flucht nach vorne?

In der Handlung bleiben zu können, ist wichtig. Nach vorne zu flüchten, absurd und gefährlich. Manchmal ist es auch angezeigt, konsequent eine Pause einzulegen. Durchatmen, in sich gehen. Auszeit. Burn out, ist alles andere als eine Modekrankkeit oder eine Trenderscheinung, ohne Tiefgang. Burn out ist gefährlich und bedarf einer fachlichen Analyse, Diagnose und Behandlung. Alles das braucht Zeit, Raum und sinnvolle Entscheidungen. Eine Flucht nach vorne, ist irrational und fatal. Manche legen ein Sabbathjahr ein. Sie kümmern sich ein Jahr „nur“ um sich selbst.

Was benötige ich? Was brauche ich? Wonach sehne ich mich?

Wer sich das einmal aufschreibt, der kommt vielleicht zu erstaunlichen Ergebnissen…

 

Liebe in Freiheit

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Schönheit? Zu oft festgelegt in Klischees und Normen, reduziert auf wenige Merkmale und Kriterien. Das ist nicht nur feste Vorgabe, das ist Starre. Schönheit bedeutet viel mehr. Schönheit des Daseins, ästhetisch, manchmal plakativ, aber offen.

„Ich liebe Dich so wie Du bist.“

Bedingungslos und ergebnisoffen, begibt man sich in den Fluss der Ereignisse, das geschieht wechselseitig mit dem Ziel, entdecken zu wollen. Aber auch hier gilt, nicht auf die Stärke (des Willens) kommt es an, sondern auf das Möchten.

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( Parc Monceau / Paris )

 

Liebe ist in ihrer Tiefe weich.

Das stellt nicht infrage, dass auch Liebe Grenzen hat. Grenzen hat jeder Mensch. Es gibt Grenzen der Belastbarkeit und Erträglichkeit, auch Grenzen der Handlungsmöglichkeiten. Die Gründe hierfür sind vielfältig, ob nun körperlich oder psychisch. Sie gilt es zu achten und zu respektieren. Das ist eine mit der Liebe verknüpfte Notwendigkeit, eine wesentlich tragende Säule ihrer selbst. Es kommt auf das Fundament an.

Man kann sagen: erst die Pflicht, dann die Kür.

Man baut nicht zuerst das Dach. Erst werden die Träger gesetzt. Das ist konkretes, praktisches Handeln. Die Aufgaben, die sich stellen, sind individuell verschieden. Sie müssen getan werden, sonst ist das Gebäude nicht stabil. Wie lange das dauert? Keine Ahnung. Das ist der Prozess, der Lauf der Ereignisse, bestenfalls der Fluss, der die Hürden nimmt…

New Year

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Kalendarisch ist es neu, frisch und jung. 2016. Auf der Zeitachse geht es weiter, im Leben auch. Die Rückblicke sind noch nicht abgeschlossen, aber die Gedanken wandern Richtung neues Jahr.

„Eile mit Weile“?

Mehr Weile als Eile, das ist eine Richtschnur. Das eigene Maß gestalten und leben. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Verwirklichung des eigenen Wesens. Jeder hat seine Baustellen, jeder seine Aufgaben. Und wenn es gut läuft, dann teilt man etwas davon, ergänzt sich, befragt sich. Die Moralkeule hat an der Stelle nichts zu suchen, eine Verrechnung auch nicht.

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Zeit muss man sich nehmen

Hinschauen und was passiert, auf sich wirken lassen. Das gelingt nur im angstfreien Raum, dort wo freies und tiefes Nachdenken erlaubt und möglich ist. Jeder Mensch braucht „Spielräume“, nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Wer ständig unter Druck ist, dem fehlen die Spielräume, alles wird eng, alles spitzt sich zu, schlimmstenfalls in einer Endlosschleife. Das Ergebnis ist Dauerstress. Und dieser Stress macht krank. Den Stress zu reduzieren, das bedeutet auch Verantwortung für sich zu übernehmen. Leistungsstress ist kein Gütesiegel, sondern die Ursache von Krankheiten. Letztere interagieren miteinander und streuen. Sie beeinflussen uns selbst und unsere Beziehungen. Das reicht von Beeinträchtigung bis hin zur Zerstörung. Ein hoher, folgenschwerer Preis.

Das „Immer-Mehr“ führt ins „Immer-Weniger“. Mehr Tempo, mehr Leistung, mehr Aufgaben …mehr Forderungen. Manche nennen das Hamsterrad oder Tretmühle. Mit Wohlsein hat das nichts zu tun und gesund ist es auch nicht. Das Recht auf Gesundheit gibt es in unserer Gesellschaft glücklicherweise noch, in anderen nicht…

 

Change is coming II

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Wenn das Leben ein Fluss ist, dann ist auch alles in Bewegung; sichtbar und unsichtbar. Nur durch Bewegung entsteht Leben. Wo Dämme gebaut werden, verkümmert die Natur, schlimmstenfalls stirbt sie ab. Mauern verhindern den Austausch.Das ist bei Menschen nicht anders als bei Flüssen. Was bleibt sind künstliche Anlagen und dahinter Rinnsale, zuweilen auch Wüste. Die Demonstration menschlicher Macht im Namen des Profits, der Fortschritt genannt wird, ist ein Rückschritt. Es sichert keine Ressourcen, fördert sie nicht. Er zerstört sie. Nur lässt sich die Natur nicht zerstören. Sie schlägt zurück.

Affen_nah

 

Wenn man einen Fluss kanalisiert, folgen Überschwemmungen.

Beton und Natur, das passt nicht.

Kurzfristig werden so „Erfolge“ erzielt, langfristig funktioniert das nicht. Und so ist das auch in menschlichen Beziehungen, die ja auch Natur sind. Reglementierungen wirken nur kurzfristig, kanalisieren das, was leben will. So kommt der Mensch auf die Welt und nicht anders. Er will leben, hat einen Lebensinstinkt und feine Antennen. Diese Antennen sorgen für eine natürliche Ausrichtung, die leider im Laufe des Lebens oftmals beschnitten und ruiniert wird. Mit welchen Recht? Es gibt dafür kein Recht. Nirgends ist ein solches niedergeschrieben, Teil einer würdigen Verfassung. Das gibt es nur in Diktaturen. Was eine Diktatur ist, das ist ein Thema für sich. Aber es gilt immer noch der Satz:

„Wehret den Anfängen!“

Loslassen

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Wovon man nicht alles loslassen kann, wenn man kann. Nein, loszulassen ist alles andere als eine einfache Angelegenheit. Mit wem und was ist man alles verbandelt, verwickelt, vielleicht sogar verstrickt! Es beginnt schon mit der eigenen Geschichte,die zeitlebens die eigene bleibt und nur begrenzt veränderbar ist.

herzmeer

Kombiniert mit der eigenen Persönlichkeit, entwickeln sich Muster und Gewohnheiten.Werden diese zu starren Gebilden, wächst der Druck auf den Menschen.Und Druck verhärtet, verleitet zum Rückzug, verursacht Verschiebungen und Verdrängungen. So wird aus der Vielfalt von Gefühlen und Handlungen, nachvollziehbare Einfalt.

Im Kopf fängt alles an. Dort beginnt und endet die Freiheit, wird sie gewährt und verweigert.

Das ist nicht nur eine eigene Angelegenheit, sondern auch stets das Ergebnis unserer Beziehungen, unseres gesellschaftlichen Umfeldes, in denen wir die Akteure sind. Das bedeutet, wir treffen Entscheidungen. Sind wir aktiv oder passiv? Gestalten wir oder lassen wir uns von einem vermeintlichen Schicksal verwalten, welches wir als unveränderbar erachten. Inwieweit man die Wahl hat, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Autonomie fällt nicht vom Himmel, sie muss errungen werden. Auch durch loslassen von Ansichten und Handlungen. Was tut mir gut? Was brauche ich? Man entscheidet sich für etwas oder gegen etwas. Das wird aber nicht sofort offenbar. Manchmal dauert es lange, bis die Muster erkennbar werden, die Veränderungen wirksam. Sind sie destruktiv, steht man vor der Frage, ob sie sich verändern lassen? Möchte man sie verändern? Kann man sie verändern?

Ist es möglich loszulassen?

Die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzen. Warum sollte man sie verändern? Wie könnte man sie verändern …?

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