I have a dream

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„Follow that dream“, sang einst Elvis; ein schwungvoller Song. So könnte ein Traum sein. Der Traum kam über Nacht, plötzlich war er da. Unverfälscht und jung. Dann wird man wach und denkt: „Ja! Das ist es!“

franz_assisi

Träume kommen aus dem Innersten. Hier spricht die Seele ohne Zensor. Das Herz ruft und zeigt einen Weg auf. Follow that dream …

 

I have a dream III

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„Imagine“, sang einst John Lennon und er hatte nicht Unrecht.                     spirit

Stell‘ Dir vor … kein Neid, keine Gier, kein Hunger, kein Krieg,

kein Materialismus…etc.

Mit der Vorstellung beginnt alles.

Menschen, die zusammenwirken, die zusammenhalten, die sich

gegen die Dikate des Zeit- und Ungeistes stellen und sich bekennen.

Kein Fanatismus, kein Fundamentalismus.

Kitsch? Nur ein Song? Träumerei? David gegen Goliath? Gefühlsduselei?

Bevor John Lennon diesen Song schrieb und sang, hatte er schon einen langen, harten Weg hinter sich. Neben einer von Unglück und Verlassenheit  geprägten Kindheit, war es ein steiniger Weg zur Karriere. Lennon machte Bekanntschaft mit allerlei menschlichen Abgründen. Die Karriere mit den Beatles, war ein weiteres Extrem, welches mit seinen persönlichen Grunddispositionen und den aufkommenden Entwicklungen in den Gesellschaften, ein Ende finden musste. Er machte nun sein eigenes Ding, stieg aus dem engen Korsett aus, nahm sich sein Recht zu träumen, zu protestieren und zu lieben.

Lennon begann sein Glück in sich selbst zu suchen.

Vom Außen zum Innen. Er begann auf eine andere Art zu träumen und zu agieren. Das setzte eine grundlegende Selbstbeschau voraus, und auch eine Rückschau, welchen Weg er gegangen war.

Er protestierte und revoltierte, er setzte sich auf seine Weise und mit seinen Mitteln, für den Frieden und die Liebe unter den Menschen ein. Lennon träumte nicht nur seinen Traum, sondern er lebte ihn, so wie es ihm möglich war. Er stellte sich gegen die Betonköpfe, gegen die Gleichgültigen, jene Menschen, die den good spirit zerstören wollen.

Naiv war Lennon keineswegs. Wer so eine Karriere hinlegt, wer solche Wege gegangen ist, der weiß sehr genau, wie die Welt und die Menschen ticken.

I have a dream

Wenn einer eine Reise tut :XII Zum Mittelpunkt der Birne VIII

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Vielleich würde es seine letzte Expedition sein,                       Pyrenäen_Wolkenbild

dachte von Gallenfels.

Zuviele Dinge hatten sich verändert.

Neben der fast totalen Technisierung,

hatte sich auch die Landschaft verändert.

Und die Kundschaft ohnehin.

Ihnen mangelte es an good spirit, so nannte das von Gallenfels.

Aber er sprach nicht darüber und er würde es erst wieder tun,

wenn ihn dieses Gefühl ergreifen würde.

Eine Berührung reichte nicht aus. Da war er misstrauisch geworden.

Zuviel hatte er gehört und nichts war passiert.

Es erschien ihm auch so, dass mehr Geschwätz als jemals zuvor unterwegs war.

Er deutete das als Zeichen von Verunsicherung, als eine Flucht nach vorne,

bis zu den Gipfeln der Absurditäten.

Dahin hatte uns also der Fortschritt gebracht, dachte von Gallenfels.

Ob es jemals wieder besser würde, die Aussichten darauf, schätzte er als gering ein.

 

Manchmal dachte er, er würde niemals mehr vom good spirit sprechen,

niemandem mehr von seinen Erfahrungen und Erlebnissen erzählen.

Er würde seine Steigeisen an den Nagel hängen und sich ein kleines Domizil suchen.

Irgendwo an einem Bergsee am Rande des Waldes, mit einem Ausblick auf ein Gebirge

seiner Wahl. Und dieses Gebirge würde nicht allzu weit vom Meer entfernt sein,

das war seine Vorstellung, sein Wunsch, sein Traum.

Sein Wille war es noch  nicht. Erst hatte er diese Seilschaft nach oben zu bringen.

Und vielleicht käme nach dieser Seilschaft noch eine weitere.

Aber es würde nicht mehr viele geben, das wusste er und das war auch sein Wille,

der sich mehr und mehr formierte und konkretisierte.

Der Wille wuchs wie ein kleines Kind, das wusste von Gallenfels.

Und dieses Kind würde er, so gut er vermochte, beschützen.

Das war er nicht nur diesem Kind schuldig, das war er allen Kindern schuldig,

die man versucht hatte zu brechen …

 

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